50.Tage der AEROPHILATELIE 2016 im Verkehrshaus der Schweiz

Geschrieben von Yvette Estermann am 12.9.2016 @ 17:12:00 mit 575 Worten

 

Vom 7. bis 18. Oktober finden im Verkehrshaus Luzern die 50. Tage der AEROPHILATELIE statt. Zur Jubiläumsveranstaltung erscheint eine Sondermarke der Post. Sie unterstreicht die Bedeutung, welche diesem Anlass zukommt! Eine Briefmarkenbörse, Referate über die Firmen JUNKERS und DORNIER, sowie Sonderflüge mit der JU-52 und der ANTONOV AN- 2 runden das Ereignis ab. Als Patin des Anlasses darf ich in der Infobroschüre ein Grusswort an die Besucher richten:

 AEROPHILATELIE: Eine „zackige“ Leidenschaft

Bereits als kleines Mädchen sammelte ich Briefmarken. Da bei uns in der damaligen Tschechoslowakei die Reisefreiheit stark eingeschränkt wurde, waren ausländische Briefmarken für mich das „Tor zur grossen, weiten Welt“. MAGYAR POSTA, ROMANIA, CUBA, BULGARIA, POLSKA, CHINA. Die Namen zogen mich magisch an und ich fragte mich, wo diese Länder wohl liegen. Und erhielten wir einmal einen Brief aus dem Ausland mit einer „exotischen“ Briefmarke, war das für mich eine Sensation! Dann waren da noch die tollen Sujets auf den kleinen Kunstwerken: Tiere, Schmetterlinge, Blumen, Autos.... und natürlich Flugzeuge.

Wenn ich dann jeweils genügend Taschengeld in der Hand hatte, ging ich zu unserer Dorfpost und drückte gespannt meine Nase an die Glasscheiben. Dort waren nämlich die zackigen Objekte meiner Begierde in durchsichtigem Zellophan verpackt, von innen hinter Glas aufgestellt. Welches verlockende Päckchen soll ich wohl nehmen? In welchem sind die meisten und die schönsten Briefmarken, die mich interessieren? Dann traf ich eine Entscheidung und lief mit der Beute schnell nach Hause. Manchmal war meine Neugierde so gross, dass ich mich auf dem Heimweg unterwegs am Fluss ins Gras setzte, die Briefmarken auspackte und sie auf meinem Rock ausbreitete.

Später in der Primarschule tauschten wir dann die Briefmarken untereinander aus. Oft musste ich harte Verhandlungen führen um das zu bekommen, was ich wollte. Mit Mädchen tauschte ich am liebsten Autos und Flugzeuge, da diese die meisten Schülerinnen nicht interessierten. Die Jungs hatten wieder viele Briefmarken mit „Maschinen“, wollten sich von diesen aber nur selten trennen. Oft musste ich mit einem „Eis am Stiel“ nachhelfen, um eine Wunsch-Briefmarke zu bekommen...

Damals dachte ich nicht daran, dass ich einmal in einem fremden, fernen Land meine Freude an dieser Leidenschaft weiterhin ausüben würde. Und erst recht hätte ich damals nie geglaubt, dass ich einmal die von mir so bewunderte „Tante JU“ in Wirklichkeit sehen würde! Doch nicht nur das: Ich konnte bei einem Rundflug dabei sein. Es war an diesem einmaligen Sommertag für mich so schön und ein derart emotionales Erlebnis, dass mir beim Start die Tränen kamen. Fliegen mit der „JUNKERS 52“ ist tatsächlich etwas ganz Besonderes und vollkommen anders, als man es sich von Linienflügen her gewohnt ist. Es ist Erlebnis der Extra-Klasse!

Aber nicht nur eine JUNKERS, sondern generell Flugzeuge können mich echt begeistern. Ganz besonders auch eine SUPER-CONSTELLATION oder eine ANTONOV. Für mich ist es immer noch ein Wunder, dass dieser faszinierende Riesenvogel mit einem Startgewicht von 600 Tonnen überhaupt abheben kann...

Vieles in unserem Leben ändert sich mit der Zeit, aber einiges bleibt immer bestehen. Meine Jugendjahre sind vorbei, die schönen Briefmarken und die Freude an der Aerophilatelie aber geblieben. Die kleinen, zackigen Kunstwerke haben definitiv einen festen Platz in meinem Leben gefunden.

Es ist schön, wenn ich mein altes Album aufschlage und alle die Blumen, Tiere, Flugzeuge, Autos usw. ansehe. In diesem Augenblick bin ich wieder das begeisterte kleine Mädchen von damals!

Jetzt bleibt mir nur noch Eines: Ich wünsche Ihnen, liebe Aerophilatelie-Freunde von Herzen weiterhin viel Spass an unserer gemeinsamen, „zackigen“ Leidenschaft und an vielen unvergesslichen Begegnungen und Eindrücken an den „TAGEN DER AEROPHILATELIE“ 2016 in Luzern!

 

USA geben IS-Terroristen in Syrien sicheres Geleit

Geschrieben von Yvette Estermann am 21.8.2016 @ 19:42:00 mit 158 Worten

Im Kampf gegen die Terror-Miliz ISIS hat Russland, zusammen mit der syrischen Armee, einen grossen Erfolg zu verzeichnen. Sie vertrieben den IS aus der strategisch wichtigen Stadt Manbidsch. Die Zeitung NEW YORK TIMES berichtete, dass die ISIS-Kämpfer hunderte von Autos, Bussen und LKW’s beladen haben und damit aus der Stadt flohen. Sie wurden vom US-Militär nicht aufgehalten und auch nicht angegriffen. Ein Sprecher sagte, sie wollten zivile Opfer verhindern...

Russland befürchtet nun mit Recht, dass diese IS- Kämpfer in Syrien wieder an anderen Orten in Kämpfe eingreifen oder Terror-Anschläge verüben.

Es ist hinlänglich bekannt, dass die USA im Kampf gegen den IS in Syrien eine Doppelstrategie anwenden: Einerseits bekämpfen sie offiziell die Terror-Miliz. Gleichzeitig unterstützen sie diese aber tatkräftig im Kampf gegen Präsident ASSAD! Diese Tatsache ist EIN Grund, warum ein Frieden in Syrien noch in weiter Ferne ist...

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"Ein bisschen Frieden" am 1. August...

Geschrieben von Yvette Estermann am 31.7.2016 @ 16:10:00 mit 357 Worten

 

Die Schweiz feiert Morgen zum 125. Mal ihren Nationalfeiertag. Sie können sich auf einen freien Tag freuen, auf ein Treffen mit der ganzen Familie oder mit Freunden. Aber vielleicht bleiben Sie einfach etwas länger im Bett und die ganzen Feierlichkeiten lassen Sie kalt...

Egal für was Sie sich auch entscheiden: Wir wünschen uns alle einen schönen, friedvollen Nationalfeiertag! Dass ein Feiertag friedlich verläuft, ist nämlich keine Selbstverständlichkeit mehr. Das hat uns der französische Nationalfeiertag am14. Juli in Nizza gezeigt.

Experten sind sich nicht ganz sicher, aber eines ist klar: Frankreich kämpft im Rahmen der NATO gegen den Terrorismus. Das Land hat viele Zuwanderer, welche schlecht oder gar nicht integriert sind und oft auch noch arbeitslos dazu. Das ist ein idealer Nährboden für radikale Ideologien und eine echte Herausforderung für uns alle. Dass wir den Terrorismus nicht mit Waffen bekämpfen können, zeigt Amerikas „Kriegs- Engagement“ im Irak, in Afghanistan, Nordafrika, Syrien und anderswo. Was hat es gebracht? Menschliches Leid, unzählige zivile Opfer, verbrannte Erde und politisches Chaos. Und dieses Kriegs-Engagement der USA und der NATO ist auch die wahre Ursache der Flüchtlingsströme! Der Terror ist in diesen Ländern leider geblieben und jetzt kommt er mit den Flüchtlingen nach Europa. Viele EU- Länder weigern sich deshalb, Flüchtlinge bei sich aufzunehmen, weil ihnen das Risiko einfach zu gross ist...

Wir feiern den 1. August, schmücken Haus und Garten mit einer Schweizerflagge, starten ein Feuerwerk und stimmen vielleicht gemeinsam den „Schweizerpsalm“ an. Unsere Landeshymne, welche die herrliche Natur des Landes, seine christliche Tradition und unsere Demut einmalig beschreibt. Sie beschwört Frieden, Freiheit und Einigkeit für unser Land.

Dass wir heute in der Schweiz so in Frieden leben dürfen, erfüllt mich mit grosser Dankbarkeit. Unzählige Menschen haben in diesem Land vor uns die Bedingungen dafür geschaffen, was wir heute erleben und geniessen können. Und unsere Aufgabe ist es, diese Werte als Vermächtnis für unsere Kinder und die nächsten Generationen zu schützen und zu bewahren. Noch sind wir frei und können selber entscheiden, in welcher Schweiz wir in Zukunft leben wollen!

Ich wünsche uns allen einen angenehmen und friedvollen 1. August! Feiern Sie und geniessen Sie Ihr Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand...

                                                                                                                                   Ihre Yvette Estermann

Yvette in der Buvette und "Brexit"...

Geschrieben von Yvette Estermann am 24.6.2016 @ 16:45:00 mit 388 Worten

 

Gestern, während die Briten über ihren Verbleib in der EU abstimmten, stand ich als Gast in der „Buvette“ auf dem Luzerner- „Inseli“ hinter der Theke und bediente Gäste. Es war alles in allem eine anstrengende Übung. Das Wetter zeigte sich zwar von seiner besten Seite und auch der Abend war herrlich warm und angenehm. Das führte aber dazu, dass sich viele Reihen durstiger und hungriger Menschen vor der „Buvette“ bildeten und alle wollten Ihre kulinarischen Bedürfnisse befriedigen...

Oft hörte ich, wie Leute sagten: „Ist sie es oder ist sie es nicht? Sie ist ihr aber sehr ähnlich...“ Es war offensichtlich für viele Besucher eine Überraschung, mich hier hinter der Theke zu sehen. Einige waren sich ihrer Sache aber sicher und sagten mir gleich den Namen. Erst sehr spät an diesem gelungenen Abend, fuhr ich nach Hause. Viele nette Begegnungen und anregende Gespräche, bleiben mir in guter Erinnerung.

Am anderen Morgen war es mit dem frühen Aufstehen etwas schwieriger als sonst. Trotzdem erreichte ich den Zug nach Bern und erhielt dort die Nachricht, dass die Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union stimmten.

Das Volk hat entschieden, die Politik muss dies akzeptieren und den Entscheid umsetzen. Die Wellen aber, welche dieser Entscheid in Europa wirft, sind gross und haben vermutlich für die EU folgenschwere Nachwirkungen. Dies, obwohl der Ausgang vorauszusehen war, denn die massive Kritik der Engländer – aber auch anderer Staaten – war unüberhörbar: Die EU ist ein gewaltiger, undemokratischer Propanz, der mit tausenden von Gesetzen praktisch jeden Bereich des täglichen Lebens reglementiert und lähmt. Die Bürger der 28 EU- Staaten werden dadurch regelrecht versklavt! Zudem sind in Brüssel Präsidenten und führende Personen am Werk, die gar nicht vom Volk gewählt sind und deshalb überhaupt keine Legitimation besitzen!

Jetzt geht es für die Schweiz darum, sich aussenpolitisch auf die neue Situation einzustellen und das Beste heraus zu holen. Die Konstellation für die Schweiz ist gut! Wir leben in einer dynamischen Zeit und diese hilft den Mutigen. Die „Firma“ EU und vor allem deren Politiker, bekamen vom Volk einen Denkzettel verpasst. Die Abstimmung in England zeigte auch wieder einmal, wie weit die Politiker vom Volk entfernt sind und deren deutliche „Signale“ nicht wahrnehmen... Deshalb gibt es für die EU nur eine Devise: Entweder sie muss sich massiv reformieren und demokratisieren oder sie geht unter. Denn weitere „Austrittsländer“ werden mit Sicherheit folgen...!

Sicherheit - unser höchstes Gut!

Geschrieben von Yvette Estermann am 16.6.2016 @ 09:47:00 mit 713 Worten

 
 
 

 

Laut einer Studie der ETH Zürich „Sicherheit 2016“ sehen 74% der Schweizer Bürger die weltpolitische Lage pessimistisch. Das Sammeln von Daten über verdächtige Personen und der Einsatz der Armee zur Sicherung von Ruhe und Ordnung, befürworten 87%. Ebenfalls 87% sind der Ansicht, dass es für unsere Sicherheit wichtig sei, den Terrorismus mit allen Mitteln zu bekämpfen, auch wenn dabei unsere persönliche Freiheit eingeschränkt werde. 84% bejahen die Notwendigkeit einer Armee und 82% würden eine personelle Aufstockung der Polizei begrüssen.

Das sind deutliche Zeichen in Richtung Sicherheit! Aber wie sieht es in der Realität aus?

Viele Menschen wurden hier in der Schweiz schon in Freiheit und Sicherheit geboren. Für sie sind diese Werte selbstverständlich. Ich weiss aber aus eigener Erfahrung, dass diese dauernd erkämpft werden müssen. Deshalb sollte man sie hegen und pflegen, denn sie können schnell wieder verschwinden! Ich frage mich oft, wenn vom Abbau der Armee gesprochen wird: Verhält es sich damit etwa ähnlich wie mit der Gesundheit, deren Wert man leider auch erst erkennt, wenn man sie verloren hat?

Die prioritäre Aufgabe eines Staates, der Armee und der Polizei besteht letztlich darin, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Aber leider setzt die Politik genau dort den Rotstift an. Das ist falsch, denn es gilt immer noch die Regel: Jedes Land hat eine Armee – eine eigene oder eine fremde! Wir sollten nicht Bewährtes abbauen und Fehler anderer Staaten wiederholen. Aber offenbar haben viele Menschen aus der Vergangenheit nichts gelernt!

Im Rahmen der „Armee 95“ wurde seinerzeit der Bestand an Soldaten halbiert, auf 400'000 Mann. In einer Volksabstimmung 2003 sagten dann 76% JA zur „Armee XXI“. Das heisst, der Armeebestand wurde nochmals reduziert, auf 140’000 Aktivisten und 80'000 Reservisten. Das entspricht einem sukzessiven Abbau unserer Armee!

Es gibt aber Bereiche im Bundeshaushalt, die kosten jedes Jahr mehr und trotzdem spricht das Parlament die entsprechenden finanziellen Mittel. Z.B. beschloss das Parlament die Erhöhung der Entwicklungshilfe auf sagenhafte 11,3 Milliarden Schweizer Franken (elftausenddreihundert Millionen!). Wenn wir dann aber die Ausgaben von 0,8% des BIP für Verteidigung ansehen, sind wir in der Welt-Tabelle am Schluss, zusammen mit Paraguay! Die Schweiz belegt nämlich den 130. Platz von 171 untersuchten Staaten! (BR UELI MAURER / 2010). So wichtig ist uns offenbar unsere eigene Sicherheit. Die USA geben dafür pro Jahr über 640 Milliarden Dollar aus!

Bei der gegenwärtigen Behandlung der Vorlage: „Weiterentwicklung der Armee“, geht es wieder um diese Fragen. Im Wesentlichen beschloss das Parlament, die Armee nochmals auf 100'000 Mann zu verkleinern, sie dafür aber besser auszurüsten und schneller mobilisierbar zu machen. Und die Armee soll höchstens fünf Milliarden Franken pro Jahr kosten. Sie soll der Verteidigung und dem Schutz der Bevölkerung dienen. „GSoA“ und die „Gruppe Giardino“ haben dagegen das Referendum ergriffen...

Die neuesten Entwicklungen betreffend unserer Armee und damit unserer Sicherheit sind nach meiner Ansicht bedenklich. Es tauchen Fragen auf wie: „Kann eine derart reduzierte Armee die Sicherheit unseres Landes noch garantieren?“ Für den „Normalfall“, mag die Zahl der Wehrmänner genügen. Doch wie sieht es mit der Sicherheit aus bei einer echten Bedrohung? Frankreich plant für die Fussball-EM den Einsatz von fast 90'000 Polizisten...

Die Sicherheitslage in Europa hat sich massiv verändert. Unverhofft kann auch die Schweiz in einen Konflikt hineingezogen werden, denn unsere Aussenpolitik macht immer die gleichen Fehler: Konfliktparteien werden wie im Ukrainekrieg im Voraus in „Gut und Böse“ eingeteilt und es werden sogar einseitig Sanktionen ergriffen. Das ist gefährlich und pures Gift für die Neutralität der Schweiz, welche laut der Studie 95% der Bevölkerung befürworten!

Und eine letzte Frage: Freund oder Feind - Wer ist eigentlich gefährlicher? Russland, das seit weit über 20 Jahren keine „kriegerischen Aktivitäten“ mehr entwickelte oder die USA, welche sich überall in der Welt militärisch einmischen und den „Weltpolizisten“ spielen. Die Ergebnisse ihrer Einsätze sieht man in Afghanistan, im Irak, in Libyen, Ägypten, Syrien und anderswo. Hunderte Milliarden Dollar werden durch Kriege verheizt, tausende Menschen kommen ums Leben. Unsagbares Elend und gewaltige Flüchtlingsströme sind die Folgen. Und die Situation in den betreffenden Ländern ist schlimmer als je zuvor: Zerstörung, verbrannte Erde und politisches Chaos!

Glauben wir nicht, dass wir nur von Freunden umgeben sind! Bei einer kriegerischen Auseinandersetzung können wir weder auf „EU-Armeen“, die NATO oder die USA hoffen. Diese vertreten ausschliesslich ihre eigenen Interessen. Wir sollten aufhören, uns in falscher Sicherheit zu wiegen oder dass im Ernstfall alles gut geht. Wie heisst das Sprichwort: „Weise ist, wer nicht nur hofft, sondern auch entsprechend vorsorgt!“

 

 Veröffentlicht: Dienstag, 14. Juni 2016, WILLISAUER BOTE, Nr. 47

 

 

Mitglied der Luzerner „Herrgottskanoniere“

Geschrieben von Yvette Estermann am 31.5.2016 @ 08:43:00 mit 312 Worten

 

 

 

Wer sind die Luzerner „Herrgottskanoniere?“ Mit 436 Jahren lückenloser Geschichte, ist die „Bruderschaft der Luzerner Herrgottskanoniere“, die älteste Vereinigung der Schweiz und im UNESCO-Verzeichnis als gelebte Tradition aufgeführt. Die Vereinigung - geleitet von Kommandant, Oblt. BERNHARD BLÄTTLER - entstand in der Zeit der Reformation und Gegenreformation mit dem Ziel, Gott und insbesondere die Eucharistie zu ehren.

Im Mittelpunkt steht dabei das Fronleichnamsfest. Bereits am Vortag organisieren die historisch gekleideten Kanoniere einen Umzug mit Pferden und Tambouren durch die Stadt Luzern. Die Feldkanonen werden jeweils von sechs Pferden gezogen. Nach einem Platzkonzert der Feldmusik Luzern, erfolgt Punkt 18.00 Uhr auf dem Kornmarkt die Fahnenübernahme der rund 50 Offiziere und Unteroffiziere. Dann bewegt sich der Auszug durch die Altstadt und über die St.Karli-Brücke mit dem Ziel: Luzerns Hausberg Gütsch. Um 20.00 Uhr erfolgt das Salutschiessen.

Am Fronleichnamstag feuern die Kanoniere bereits am Morgen um 07.00 Uhr auf dem Gütsch, 12 Salut- und Böllerschüsse ab und erweisen damit dem Allerhöchsten ihre Referenz. Geschossen wird mit drei historischen Kanonen, nach strengen, militärischen Regeln. Anschliessend zelebriert der „Stuckipfarrer“ einen traditionellen Feldgottesdienst. Um 09.00 Uhr beginnt in der Franziskanerkirche die Eucharistiefeier. Und die festliche Prozession – in der Mitte der Pfarrer mit seiner goldenen Monstranz - bewegt sich durch die Altstadt von Luzern hinüber zur Hofkirche. Der Einsatz der Kanoniere endet schliesslich mit der Fahnenabgabe auf dem Kornplatz.

Zu den Mitgliedern der „Herrgottskanoniere“ zählen ranghohe Vertreter der Schweizer Armee, aber auch Prominente, wie der ehemalige Nationalrat und Kommandant der Schweizer Garde PIUS SEGMÜLLER oder der amtierende Regierungsrat RETO WYSS.

Während des Jahres versammeln sich die Kanoniere gelegentlich zu einem gemeinsamen Gottesdienst. Zu den weiteren Aktivitäten zählen aber auch verschiedene gesellschaftliche und kulinarische Treffen, u.a. mit Alt-Schweizergardisten. Dazu traditionell: Regelmässiges Pistolenschiessen sowie eine Teilnahme am Feldschiessen und am historischen Morgartenschiessen.

Anlässlich eines Titular-Gottesdienstes in der „St.Peterskapelle“ Luzern, geleitet von Stuckipfarrer, Hauptmann LEOPOLD KAISER, wurde ich am 29. Mai als neues Mitglied in die ehrenwerte „Bruderschaft der Herrgottskanoniere“ aufgenommen...

 Fotos: Herbert Bitzi

NEIN zur Änderung des Asylgesetzes!

Geschrieben von Yvette Estermann am 17.5.2016 @ 10:40:00 mit 47 Worten

Am 05. Juni entscheiden die Stimmbürger über fünf eidg. Vorlagen. Unter anderem auch über die Änderung des Asylgesetzes. Die "Neue Luzerner Zeitung" veröffentlichte dazu die entsprechenden PRO- und CONTRA- Positionen. Nationalrat und CVP-Präsident, GERHARD PFISTER vertritt die PRO-Position und ich die CONTRA-Seite.

 

Hier die PDF-Datei zum anklicken:

asylgesetz.pdf

 

Ein herzliches "DANKESCHÖN!"

Geschrieben von Yvette Estermann am 3.5.2016 @ 19:15:00 mit 246 Worten

 

Wie ich zu Jahresbeginn auf meiner Webseite ankündigte habe ich mich entschlossen, für den Einwohnerrat Kriens zu kandidieren. Ich möchte mich unbedingt in meiner Wohngemeinde einbringen und gemeinsam mit den anderen Parteien die Zukunft unserer Gemeinde gestalten. Es gilt, für die anstehenden Probleme in der drittgrössten Gemeinde des Kantons, mit rund 28'000 Einwohnern, gute Lösungen zu finden.

Die Ausgangslage für die Wahlen war schwierig: 108 Kandidaten aus verschiedenen Parteien traten an, darunter die Bisherigen. Dazu wurde der Einwohnerrat von 36 auf 30 Sitze verkleinert. Es fallen also sechs Sitze weg und man ging davon aus, dass die grossen Parteien dadurch je zwei Sitze verlieren. Ich war deshalb auf alles vorbereitet...

Umso grösser war meine Überraschung, dass ich nach Auszählung aller Stimmen bei der SVP an erster Stelle lag! Die Freude war überschwenglich, denn für mich ist diese Wahl in den Einwohnerrat ebenso wichtig, wie die Wiederwahl in den Nationalrat letzten Herbst!

Die Parteistrategen haben übrigens ausgerechnet, dass auch die SVP zwei Sitze verloren hätte, wie CVP und SP. Aber dank der Tatsache, dass ich viele Stimmen von anderen Parteien erhielt (Panaschierstimmen) konnte die SVP einen Sitz retten. Damit blieb es bei einem einzigen Sitzverlust.

Meine politischen Schwerpunkte im Einwohnerrat sind eine Verbesserung der Standort-Bedingungen für Gewerbe und Unternehmen, mehr Sicherheit für die Bürger und eine eigenständige Gemeindepolitik. Die vielen Sympathien, welche mir auch von anderen Parteien nach Bekanntgabe der Wahlresultate entgegengebracht wurden sind ein gutes Omen und eine gute Grundlage für eine kreative Zusammenarbeit im Einwohnerrat. Ich freue mich darauf!

Wer hat Angst vor DONALD TRUMP?

Geschrieben von Yvette Estermann am 25.4.2016 @ 18:57:00 mit 837 Worten

 

 

Wer kennt ihn nicht? Er ist in den USA eine Institution, ein Begriff – ja sogar eine Marke: Der Immobilienunternehmer und mehrfache Milliardär, DONALD TRUMP. Bereits sein Vater, Sohn deutscher Einwanderer, war mit dem Bau von Häusern im New Yorker Stadtteil Queens erfolgreich. Von ihm lernte er das „Immobilien-Handwerk“ von der Pike auf. Zudem studierte DONALD TRUMP Wirtschaftswissenschaften, gründete dann eine eigene Firma und wurde im Stadtteil Manhattan aktiv, indem er Hotels kaufte und den 58 Stockwerke hohen „Trump-Tower“ errichte,- ein Wahrzeichen und eine Touristenattraktion in Manhattan.

In den 90er- Jahren kam DONALD TRUMP durch private Probleme und Fehl- Investitionen in Atlantic City in finanzielle Schwierigkeiten und häufte sich über eine Milliarde Schulden an. Doch dann schaffte er die grösste Kehrtwende in der weltweiten Finanzgeschichte: DONALD TRUMP, der Mann der niemals aufgibt, überwand die Krise aus eigener Kraft und besitzt heute wieder ein Eigenkapital von 4,4 Milliarden Dollar, was ihm einen Eintrag ins „Guiness Buch der Rekorde“ eintrug!

DONALD TRUMP startete erneut durch, baute in New York und anderen Städten viele grosse Immobilienkomplexe und Hotels, darunter den legendären, 70 Stockwerke hohen „Trump World Tower“. Er baute auch grosse Luxus-Golfplätze in herausragender Lage, welche in den USA höchste Anerkennung geniessen. Mit seiner Bautätigkeit schaffte er über 20'000 Arbeitsplätze!

Der populäre Unternehmer DONALD TRUMP ist auch Autor von über einem Dutzend Management-Büchern, welche eine Millionen-Auflage erzielten. Der Bestseller „The Art of the Deal“ wurde zu einem der meistverkauften Titel in den USA. Und in ganz Amerika zum Idol wurde er durch seine Fernsehsendung „The Apprentice“. Sie gehörte zu den erfolgreichsten Sendungen in den USA überhaupt und wurde sogar zweimal für den „Emmy“ nominiert.  

Schon seit längerer Zeit machte DONALD TRUMP auch politisch auf sich aufmerksam und nun kandidiert der erfolgreiche Unternehmer für die Republikaner als Präsident für das höchste Amt der USA. Er ist gegen die „politische“ Elite, gegen das Establishment. Sein politisches Credo: Zurück zur Tradition, mehr Wohlstand und Sicherheit für alle Amerikaner. Er möchte die Wirtschaft ankurbeln und Amerika wieder zu dem machen, was es einmal war. Der Kandidat TRUMP provoziert und polarisiert mit seinen Aussagen bei den Vorwahlen wie sein Gegenspieler, der Demokrat BERNIE SANDERS, „dem linksten Senator in der amerikanischen Geschichte“. Warum diese Polarisierung in den USA?

Die grösste Schuld daran trägt Noch-Präsident BARACK OBAMA, der sein Land tief gespalten hat. Es herrscht in den USA eine grosse Unzufriedenheit über die gegenwärtige Politik. Es gibt politischen und sozialen Unfrieden - das Land stagniert wirtschaftlich und hat an Einfluss in der Welt verloren. OBAMA löste in seiner Amtszeit keine einzige Krise, konnte weder Guantanamo schliessen noch einem Land den Frieden brachte. Im Gegenteil: Die Beziehungen zwischen Israel und den USA sind auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt. Der Friedensnobelpreisträger OBAMA brachte – zusammen mit der NATO - immer neue Truppen in die Kriegsgebiete. Er wollte im eigenen Land Demokraten und Republikaner einander näher bringen, doch mit seinem provokanten Regierungsstil erreichte er auch hier das genaue Gegenteil. Die Wähler haben deshalb das dauernde Geschwätz der Politiker-Elite satt die immer das gleiche erzählen und versprechen, aber nach einer gewonnenen Wahl nichts mehr davon wissen wollen. Das wäre mit Sicherheit auch bei HILLARY CLINTON der Fall. Sie setzt sich in erster Linie für das Establishment ein,- der einfache Bürger hat sie noch nie interessiert...

DONALD TRUMP spricht genau diese frustrierten und von der Politik schwer enttäuschten Menschen an. Sie wollen einen Präsidenten, der für alle da ist und nicht irgendwelchen Interessengruppen verpflichtet ist. Deshalb finanziert DONALD TRUMP seinen Wahlkampf auch aus eigener Tasche. - Nach den bisherigen Vorwahlen liegt DONALD TRUMP nun bei den Republikanern mit 845 Delegiertenstimmen klar an der Spitze. Alles läuft darauf hinaus, dass er am Parteitag Mitte Juli in Cleveland/Ohio als Präsidentschafts-Kandidat nominiert wird, denn sonst droht den Republikanern eine Zerreissprobe. Zu viele Sympathisanten sind auf der Seite von DONALD TRUMP und viele haben sogar gedroht, im Falle einer Nicht-Nominierung den Demokraten BERNIE SANDERS zu wählen...

Wie sich DONALD TRUMP letztlich als amerikanischer Präsident präsentieren würde, ist schwer zu sagen. Auf jeden Fall darf man ihn nicht unterschätzen! Ähnliches geschah nämlich mit RONALD REAGAN, der von seinen Gegnern auch beschimpft und verspottet wurde und als Präsident einen hervorragenden Job machte. Ihm haben wir letztlich das Ende des kalten Krieges zu verdanken, indem es ihm mit seiner einmaligen Kommunikations-Gabe gelang, das Vertrauen des sowjetischen Präsidenten MICHAIL GORBATSCHOW zu gewinnen. Damit war der Grundstein gelegt für den Fall der Mauer in Berlin und die Öffnung des Ostens.

Und was für Folgen hätte die Wahl von DONALD TRUMP für die Schweiz? FAITH WHITTLESEY war US- Botschafterin in der Schweiz, während der REAGAN-Ära. Sie schreibt in der WELTWOCHE: „Millionen Amerikaner scharen sich um DONALD TRUMP. Sie haben kein Vertrauen mehr in die politische Elite des Landes. DONALD TRUMP ist schrill, keineswegs vollkommen, aber immer offen, direkt und darum glaubwürdig. Die Menschen nehmen es ihm ab, dass er sich mit ganzer Kraft für sie einsetzen und ihre Probleme lösen würde. Er steht also im Grunde genommen für Schweizer Tugenden und deshalb wäre DONALD TRUMP als US- Präsident für die Schweiz ein Gewinn!“

YVETTE ESTERMANN, seit 2007 Mitglied der aussenpolitischen Kommission des Nationalrates

 

 

Luftwaffe, Flugplatz und Vorderlader...

Geschrieben von Yvette Estermann am 23.4.2016 @ 19:25:00 mit 217 Worten

 

 

Neben den Sitzungen in Lausanne (Bundesgericht), Bern (Kommissionen) und den übrigen Aufgaben, nahm ich mir etwas Zeit um einige „private“ Anlässe zu besuchen, welche mich begeisterten.

Am Samstag, 16. April, nahm ich an der 20. ordentlichen Generalversammlung des VFL (Verein der Freunde der schweizerischen Luftwaffe) teil. Wo? Im Fliegermuseum Dübendorf, wo ich u.a. die Aktivitäten der JUNKERS 52- Freunde aktiv unterstütze. Dort traf ich viele Freunde aus Armee, Politik, Aviatik und Aero-Philatelie...

Am 20. April durfte ich an einer Übung der Luftwaffe auf dem Flugplatz in Emmen teilnehmen. Verantwortlich für diese Übung war Frau KARIN KESSLER, Notfall- und Krisenmanagement. Sie erklärte uns die Übung und beantwortete auch allfällige Fragen. Simuliert wurde ein Helikopter-Absturz auf dem Flugplatz Emmen. Es war interessant dabei zu sein, wie in einem solchen Krisenfall agiert wird... Der Kommandant, Oberst im Generalstab, FRÉDÉRIC RYFF begleitete mich auf dem Gelände und erklärte geduldig die verschiedensten Vorgänge, welche bei einem solchen Unfall zum Tragen kommen. Die Zusammenarbeit der Akteure, ob militärische oder zivile, haben mich schwer beeindruckt. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Und heute Samstag, den 23. April, fand unser „Familienanlass“ statt. Im Schiess-Stand der Stanser Schützengesellschaft fand ein „Vorderlader-Volksschiessen 2016“ statt (Mehr Infos unter: www.choglegiesser.ch). Zum ersten Mal konnte ich mit einem historischen Gewehr stehend schiessen und erleben, wie aufwendig früher der Ladevorgang war... Vielen Dank auch für dieses eindrückliche Erlebnis!

 

Zu Besuch bei der Militärpolizei in Kloten

Geschrieben von Yvette Estermann am 9.4.2016 @ 17:56:00 mit 288 Worten

 
 
Es war mir am Freitag eine grosse Ehre, der Einladung zu einem Besuch der Militärpolizei (MP) in der Kaserne Kloten zu folgen. JAQUELINE HOFER, Gemeinderatspräsidentin und Kantonsrätin der SVP, organisierte diesen wertvollen Anlass. Es trafen sich dabei Menschen aus der Bevölkerung, aus dem Militär und aus der Politik. Sie erhielten während einigen Stunden einen bemerkenswerten Einblick in den Alltag der Militärpolizei. Der theoretische Teil der Veranstaltung wurde vorgestellt von Kommandant ARMIN KRIEG, begleitet von seinem Kollegen CHRISTOPHE SCHALBETTER.
 

Unter der Führung von RICHARD STRÄSSLER kam anschliessend der praktische Teil. Wir konnten die Arbeit der Militärpolizei anhand anschaulicher Beispiele miterleben. Welche Fahrzeuge, welche technischen Mittel und welche Instrumente kommen bei bestimmten Situationen zum Einsatz? Wo liegen die echten Herausforderungen der Militärpolizei? Wie und mit welcher Technik wird ein Angreifer überwältigt und abgeführt? Einige Beispiele aus dem Katalog „Selbstverteidigung“, z.B. bei einem Würgegriff, liessen uns Besucher nur noch staunen.

Eindrücklich war auch die Demonstration eines erfahrenen Hundeführers mit seinem vierbeinigen Kollegen. Der ausgebildete Spürhund liess keinen Zweifel daran, dass er seine Arbeit perfekt und ohne zögern erledigt. Ob es sich dabei um Sprengstoff oder Schwarzpulver handelt, ob sich die Materialien in einem Fahrzeug oder in einem herumliegenden Gepäckstück befanden - der Hund reagierte sofort! Das bemerkenswerte Zusammenspiel von Mensch und Hund begeisterte alle anwesenden Männer und Frauen. Bravo!

Zusätzlich gab es immer wieder die Möglichkeit für Fragen oder zu einem Dialog.

Leider musste ich etwas früher diese interessante Veranstaltung in Kloten verlassen, da ich noch einen Termin in Luzern wahrnehmen musste Mein grosser Dank gehört all’ denen, welche uns Besuchern diese lehrreiche Exkursion aus dem Alltag der Militärpolizei ermöglichten. HERZLICHEN DANK! Es war einfach super! Ich wünsche allen Beteiligten eine erfolgreiche Zeit bei ihrer Arbeit, denn Sicherheit ist unser höchstes Gut!

 

Die EU und die Flüchtlingskrise

Geschrieben von Yvette Estermann am 10.3.2016 @ 18:46:00 mit 859 Worten

Als ich vor Jahren an einer Diskussionsrunde mit einem grünen Nationalrat in Luzern teilnahm, kam am Schluss die Frage: „Wie sieht die EU in 30 Jahren aus?“ Während der Kollege darüber sprach, dass viele Länder neu in der EU sein werden, wie z. B. die Türkei oder nordafrikanische Staaten, antwortete ich: „In 30 Jahren gibt es die EU nicht mehr!“ Die neuesten Entwicklungen gehen genau in diese Richtung. Die sogenannte Flüchtlingskrise, macht die EU-Führung kopflos.

Es passiert genau das, was man schon längst kommen sah: In den guten, fetten Jahren, als die EU noch Geld nach allen Seiten verteilte, gab es fast keine Probleme. Warum auch? Alle waren glücklich. Erst mit der Finanz- und Wirtschaftskrise, begannen die ersten Einschränkungen im Schlaraffenland und man verlangte plötzlich Solidarität! Die Schwächen des Konstrukts EU wurden immer deutlicher: Es handelt sich um einen „Schönwetter-Verein“. Dass es auch einmal regnen könnte,- daran hat offenbar niemand gedacht...

Der eigentliche Beginn des Zerfalls der EU war der „Rettungsschirm“ für Griechenland. Die Mitgliedsländer taten sich schwer mit ihrer Unterstützung für das marode Land. Kleine Staaten wie die Slowakei mussten sich mit Milliardenbeträgen an der Griechenland-Rettung beteiligen. Das gab viel böses Blut. Und die Finanzsysteme erholten sich nicht. Im Gegenteil: Alles wurde noch schlimmer.

Dann begannen die USA ihre unnötigen und unsäglichen Kriege in Syrien und Nordafrika. Die Kriegseinsätze und Waffenlieferungen brachten der „Kriegsindustrie“ in den USA Milliarden-Einnahmen. Von der riesigen Flüchtlingswelle, die sie damit auslösten, spürten die Amerikaner nichts! Sie blieben von den Kriegsfolgen verschont, im Gegensatz zu Europa!

Hier in Europa brodelt es deshalb gewaltig. Nichts ist mehr zu spüren von Gemeinsamkeit oder Solidarität unter den Mitgliedstaaten, nichts von einer gemeinsamen Strategie. Leider ist es auch in der EU so, wie überall im Leben: Das eigene Hemd ist uns immer näher als der Mantel! Jedes EU-Land ist schlussendlich sich selbst verpflichtet. So steht es auch im Lissaboner-Vertrag. Die EU konsultiert, debattiert, diskutiert und trifft sich immer öfter zu einem Gipfel. Aber es fehlt an gangbaren Lösungen beim Flüchtlingsproblem,- an akzeptablen Lösungen, für alle Mitgliedstaaten!

Erstaunlich ist, dass gerade Deutschland mit ihrer ersten Bundeskanzlerin den Zerfall der EU noch beschleunigt. In einem Land, in welchem früher der Gemeinsamkeitsgedanke für die EU besonders gross war, geht Frau Merkel mit ihrer „Willkommenskultur“ eigene, immer einsamere Wege.

Es brennen Asylunterkünfte und die Menschen sind dabei Parteien zu wählen, welche eine Einschränkung der Flüchtlingswelle fordern und für nationale Lösungen plädieren.

Die EU debattierte kopflos und konzeptlos weiter, bis die einzelnen Staaten gezwungen wurden, zur Selbsthilfe zu greifen: Grenzkontrollen, Grenzschliessungen, Jahres-Obergrenzen, Tageskontingente... Und damit bahnte sich eine Entscheidung an. Die EU wagte es nicht, gegen diese Staaten vorzugehen, weil sie sonst den Zerfall der EU noch radikal beschleunigen würden. Zähneknirschend mussten die „Mächtigen“ in Brüssel zusehen, wie ihnen die Lage entglitt und ein Nicht-EU-Land, die Türkei, ihnen jetzt den Tarif durchgibt! Im Mittelpunkt die Forderung: Die Balkanroute muss geschlossen werden!

Nun haben auch Slowenien und Serbien ihre Grenzen dichtgemacht und damit ist die Balkanroute praktisch geschlossen. Es ist aber nicht auszuschliessen, dass die Schlepper mit ihren Flüchtlingen auf andere Routen ausweichen...

Die Schliessung der Balkanroute war nötig, denn sie hätte sich in den kommenden Jahren zu einer „Flüchtlingsstrasse“ entwickelt, auf welcher halb Afrika noch Europa gekommen wäre. Doch für jedes Land dieser Welt gilt eine Grenze der Belastbarkeit, was Flüchtlinge anbetrifft. Experten meinen, dass sich in den nächsten Jahren weltweit einige hundert Millionen Flüchtlinge auf den Weg machen – nach Europa! Bei einer Eskalation des Krieges in Libyen, kämen allein zwei Millionen. Unnötig zu erwähnen, dass Europa dies nie verkraften würde.

Und denken wir daran: Es kommen ja nicht nur echte Flüchtlinge nach Europa, sondern auch Wirtschaftsflüchtlinge, Kriminelle, IS- Kämpfer, welche neue Attentate planen und auch Kriegsverbrecher. Experten schätzen, dass mit den Flüchtlingen bereits 5'000 Kriegsverbrecher aus Syrien nach Europa kamen. Sie werden hier als Flüchtlinge bevorzugt behandelt, geniessen ein ruhiges, sicheres Leben und brauchen keine Angst zu haben vor einem zukünftigen Kriegsverbrecherprozess, denn sie haben sich schon längst vor ihrer Einreise eine neue Identität zugelegt...

Dass übrigens die Balkanroute heute geschlossen ist, haben wir hauptsächlich den VISEGARD-Staaten Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei zu verdanken. Nachdem die EU keine Lösung und kein Konzept für das Flüchtlingsproblem vorlegen konnte, griffen sie zur Selbsthilfe und schlossen die Grenzen. Aber auch das kleine Land Österreich stellte sich gegen die arrogante EU und beschloss maximale Quoten und Obergrenzen für das Land. Innenministerin JOHANNA MIKL-LEITNER (ÖVP) zeigte dabei viel Rückgrat und liess sich von den EU-Granden nicht einschüchtern!

Das Flüchtlingsproblem ist aber auch weiterhin ein ungelöstes EU-Problem. Es gibt noch immer keine gemeinsame Flüchtlingspolitik, die Quoten zur Verteilung der Flüchtlinge wird von den meisten Ländern nicht akzeptiert usw. Am liebsten würde die EU wohl die Probleme einfach mit Geld lösen, also z.B. über die Türkei. Aber Flüchtlingspolitik lässt sich nur schwer „auslagern“...

Und noch etwas: Wie wäre es, wenn die EU einmal die wirklichen Ursachen der Flüchtlingsströme angehen würde: Die in Europa, Afrika und Asien durch die USA angezettelten Kriege! Doch stattdessen, werden die Kriegstreiber noch von der NATO angeheizt und unterstützt. Frieden statt Krieg? Davon war auch beim letzten EU-Gipfel in Brüssel kein Wort zu hören. Darum sage ich zu diesem Thema:

Frieden bringt kein Geld, aber Krieg schon!

Das Abstimmungsresultat und die Zukunft der SVP

Geschrieben von Yvette Estermann am 28.2.2016 @ 18:47:00 mit 372 Worten

 

Heute hat das Volk darüber abgestimmt, ob kriminelle Ausländer ausgeschafft werden sollen oder nicht. Im Vorfeld erlebten wir für Schweizer Verhältnisse eine wohl einmalige Propaganda-Schlacht nach dem Motto: „Alle gegen die SVP!“

Die durch die USA inszenierten Kriegshandlungen in Syrien und anderswo lösen gewaltige Flüchtlingsströme aus, welche Europa an ihre Grenzen bringt. Da die EU überfordert, rat- und ziellos ist, greifen einzelne Länder wie die VISEGRAD- Staaten oder Österreich zur Selbsthilfe. Europa droht im Chaos der Wirtschafts- Finanz- und Flüchtlingskrise unter zu gehen. Grossbritannien will aus der EU austreten. Und wir stimmen in der Schweiz darüber ab, ob wir Kriminelle wie Mörder, Vergewaltiger – also Schwerverbrecher - ausschaffen sollen oder nicht! Was für ein Kuriosum!

Nun hat das Schweizer Volk entschieden: 41,1% sagten zur Initiative JA, 58,9% NEIN. Verliererin der Abstimmung ist dabei nicht in erster Linie die SVP, sondern die Bevölkerung und insbesondere die Opfer! Die SVP hat lediglich die Sorgen und Ängste der Bevölkerung aufgenommen, diese thematisiert und zur Abstimmung gebracht. Nach der heutigen Abstimmung stellt sich nun die Frage, wie das Ergebnis der Volksabstimmung von 2010 über die „Ausschaffung krimineller Ausländer“ in die Praxis umsetzt wird.

Wird dieser Volksentscheid „verwässert“ und nicht dem Volkswillen entsprechend umgesetzt, wird die SVP bei den nächsten Wahlen den grössten Erfolg ihrer Geschichte einfahren. Bereits bei den letzten Nationalratswahlen erzielte die SVP mit 29,4% den höchsten Wähleranteil, den je eine Partei in der Schweiz seit Einführung des Proporzwahlrechts 1919 erreicht hat!

Warum diese Prognose? So kurios es klingen mag: Indem Bundesrat und Parlament, sowie bestimmte Kreise mit aller Vehemenz gegen die SVP auftreten und versuchen, einen Erfolg dieser Partei mit allen Mitteln zu verhindern, sind sie direkt ihr Architekt und Baumeister! Sie machten die SVP erst stark und zu dem, was sie heute ist! Doch soweit denken die Leute in bestimmten Kreisen gar nicht...

Die Unzufriedenheit über unsere Regierung, ist im Volk gross. Das sehe ich immer wieder, egal wohin ich komme und mit wem ich spreche. Von dieser Unzufriedenheit zeugen auch die vielen Initiativen, welche eingereicht werden. Würden Regierung und Parlament auf die Sorgen der Bevölkerung wirklich eingehen, wären diese Initiativen unnötig und die SVP im Nu überflüssig. So einfach ist das!

Doch so oder so bleiben die Themen Flüchtlinge, Asyl, Migration, Kriminalität usw. für die nächsten 20 Jahre ein Hauptthema.

Porträt in der „WELT AM SONNTAG“

Geschrieben von Yvette Estermann am 7.2.2016 @ 16:04:00 mit 1461 Worten

Die „WELT“ gehört zu den führenden Zeitungen Europas. An einem schönen Donnerstagmorgen besuchte mich ein Team dieser Zeitung, bei mir zu Hause in Kriens: Der Journalist TOBIAS BAYER und der Fotograf HANS SCHÜRMANN.

Im Rahmen dieses Treffens entstand ein gelungenes Porträt über mich, mit dem Titel: „Schärfer als ein Schweizer Messer“. Den interessanten Beitrag, den „DIE WELT AM SONNTAG“ veröffentlichte, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

Vorzeige-Schweizerin will die Eidgenossen retten

Bald stimmen die Schweizer darüber ab, ob kriminelle Ausländer schneller abgeschoben werden. Ausgerechnet die gebürtige Slowakin Yvette Estermann ist die Frontfrau der Volksinitiative.

Noch schweizerischer als hier oben in Kriens geht es nicht. Es öffnet sich der Panoramablick auf das Bergmassiv Pilatus. Unten leuchtet der Vierwaldstättersee in kräftigem Blau. In den offenen Einfahrten der Einfamilienhäuser sind noble Karossen geparkt. Berge, Seen und bürgerlicher Wohlstand. Kriens bei Luzern ist die Postkarten-Schweiz.

Glaubt man Yvette Estermann, dann ist dieses Idyll bedroht. Die Abgeordnete der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) erzählt von ausländischen Banden. Von Raubüberfällen. Sogar von Schießereien im Ort. Und von Toten. "Zwei Leute sind gestorben. Überall wurde hier schon eingebrochen", sagt Estermann, die mit ihrem Mann in Kriens wohnt. Mit der Katze Minusch und einem Kratzbaum im Wohnzimmer, einer Sonnenterrasse, einem Swimmingpool und einer 30 Jahre alten S-Klasse in der Garage.

"Wir hatten bis jetzt Glück. Jemand wollte nachts unser Auto stehlen. Ich werde schnell wach. Die Alarmanlage ging an. Ich rannte in die Garage. Das Auto stand noch da", sagt Estermann. "Wir haben ein Sicherheitsproblem in Kriens. Ich war schon so weit, dass ich eine Bürgerwehr ins Leben rufen wollte."

Estermann, 48, und ihre Partei wähnen die Schweiz in Gefahr. Deshalb sprechen sie sich dafür aus, kriminelle Ausländer schneller abzuschieben oder "auszuschaffen", wie es in der Schweiz heißt. Dazu haben sie die "Durchsetzungsinitiative" auf den Weg gebracht. Sollten die Schweizer Bürger sie per Volksabstimmung annehmen, würden Verbrecher ohne Schweizer Pass künftig umgehend des Landes verwiesen. Auf eine Verurteilung wegen eines weniger schwerwiegenden Delikts folgte dann künftig automatisch die Abschiebung. Ohne eine weitere richterliche Prüfung des Einzelfalls – wie es sie bislang gibt. Am 28. Februar wird abgestimmt. Das Resultat wird knapp ausfallen. Laut einer Umfrage des Gratisblatts "20 Minuten" würden 51 Prozent momentan mit Ja stimmen.

In der Flüchtlingskrise schlägt die Schweiz schrille Töne an

Eine Flüchtlingswelle rollt nach Europa. Überall, ob in Deutschland, Frankreich, Schweden oder Österreich, reden sich Politik, Medien und die Öffentlichkeit über Asyl, Abschiebung, Quoten, Terrorgefahr und Ausländerkriminalität die Köpfe heiß. "Willkommenskultur"-Idealisten, die ihre Arme ausbreiten, prallen auf "Bloß nicht zu viel Multikulti"-Skeptiker, die Grenzen schließen und die Neuankömmlinge postwendend dorthin zurückschicken wollen, wo sie hergekommen sind. In all dem lauten Meinungsgeheul ist es ausgerechnet die Schweiz mit ihrer direkten Demokratie und ihren Volksabstimmungen, die besonders schrille Töne anschlägt. Wieder einmal. Das kleine Land, das als offen, liberal, besonnen, ja schon fast als langweilig gilt, ist seit einigen Jahren kaum mehr wiederzuerkennen. Polternd und turbulent geht es zu in der Eidgenossenschaft.

2009 nahmen die Schweizer die Minarettinitiative an, die einen Baustopp für die islamischen Gebetstürme vorsieht. 2014 votierten sie für die Initiative gegen Masseneinwanderung und stimmten damit dafür, den Zustrom aus dem Ausland zu beschränken. Sehr zum Ärger von Europa, das solche Kontingente als Verstoß gegen die Personenfreizügigkeit einstuft.

Die Durchsetzungsinitiative ist der nächste Streich, der das In- und Ausland aufjohlen lässt. 153 Schweizer Juraprofessoren warnten in einem Brief, dass die Volksinitiative "die schweizerische Rechtsordnung mehrfach und auf schwerwiegende Weise" gefährde. Der Wirtschaftsverband Economiesuisse hält sie gar für "unmenschlich", für "volkswirtschaftlichen Unsinn" und "enorm schädlich" für den Ruf des Standorts Schweiz. Joe Jimenez, US-Vorstandschef des Pharmakonzerns Novartis, fürchtet, dass Ausländer wegen der steigenden Repressalien nicht mehr in der Schweiz arbeiten wollen: "Ich hoffe, dass die Schweizer sich überlegen, wie sie handeln."

Hinter all den Initiativen steckt die SVP, die bei den Parlamentswahlen im Oktober 2015 fast 30 Prozent der Stimmen holte und die anderen Parteien klar hinter sich ließ. Die rechtspopulistische Partei wird nach wie vor dominiert von Christoph Blocher. Dem Züricher Milliardär, der, mit seinem schweren Kiefer mahlend und mit grimmigem Blick, gegen die EU wettert. Der in die Schwinger-Hosen steigt – die Uniform des hochalpinen Ringers –, um die schweizerische Urkraft zu betonen. Der den Gotthardpass erklimmt und von dort oben das Loblied auf die freie Eidgenossenschaft anstimmt, die den ausländischen Mächten trotzt.

Nationalrätin Estermann ist eines der neuen Gesichter der SVP. Sie ist das charmante Antlitz der Schweizer Scharfmacher. "Erfrischend anders" heißt ihre Biografie. Der Titel ist Programm. Was bei Blocher immer etwas bissig klingt, sprudelt aus Estermann fröhlich heraus. Sie hat ein mitreißendes Lachen. Feine Züge lassen sie deutlich jünger erscheinen. Sie gibt sich uneitel, die grauen Strähnen in ihrem Haar färbt sie nicht nach. "Die habe ich mir verdient." Ihr Haus ist keine sterile Designwüste, sondern ein trautes Heim, in dem wirklich gelebt wird. Zeitschriften, Brettspiele, selbst gemalte Bilder und ein Weihnachtsbaum. In der Ecke liegt ein Kissen, auf dem ein Glückskäfer mit Blume gestickt ist. Ein Geschenk zum Einzug ins Parlament.

Erstaunlich aber ist ihre Herkunft: Die Muster-Schweizerin Estermann stammt nämlich aus Bratislava in der Slowakei. Nach ihrem Medizinstudium zog sie 1993 zu ihrem Mann in die Schweiz. Heute ist sie Doppelbürgerin. Allerdings ohne slowakischen Pass. "Denn die Slowakei ist in die EU eingetreten. Und da habe ich etwas dagegen. Ich warte jetzt einmal, bis es die EU nicht mehr gibt. Dann schauen wir."

Für Estermann kam nur die SVP infrage

Estermann ist zwar graziler, und sie kommt auch woanders her als der durchschnittliche SVPler. Doch sie liegt voll auf Parteilinie. Als sie in den Neunzigerjahren beschloss, in die Politik zu gehen, sei für sie nur die SVP infrage gekommen. "Sie war damals die einzige Partei, die sich für die Schweiz einsetzte, für die Traditionen und die Freiheit. Ich habe gern Ecken und Kanten." Die FDP? "Nein, die waren mir zu glatt." Sie ist gegen die EU. Sie wünscht sich einen schlanken Staat. Sie ist hart in Fragen der Immigration. So schlug sie ein Punktesystem für Zuwanderer vor. Nur derjenige, dessen Beruf gerade in der Schweiz gesucht wird, hätte so Chancen, ins Land zu kommen.

In vielerlei Hinsicht ist Estermann schweizerischer als viele Schweizer. Zum Interview erscheint sie mit einer Schweiz-Krawatte. Auf ihrem Mantel prangt die Luzerner Fastnachtsplakette. Mit ihrem Mann spricht sie im Schweizer Dialekt. Mit leichtem Akzent, den mancher aber nicht in Bratislava, sondern im Bündner Land verortet. Wenn es ihr Terminplan zulässt, dann pilgert sie an die Ruhmesorte der Schweizer Geschichte. Aufs Rütli. Nach Morgarten. Oder ins nahe gelegene Sempach, wo die Eidgenossen der Legende nach anno 1386 die Habsburger besiegten.

Die SVP unter Blocher nutzt die Schweizer Mythen und das Instrumentarium der direkten Demokratie virtuos. Früher habe in der Schweiz "ein bürgerliches Kartell" aus der SVP, der liberalen FDP und der christdemokratischen CVP bestanden. Dieses geschlossene Lager habe stets dafür gesorgt, dass am Ende pragmatische Ergebnisse herausgekommen seien. Mit dem Auftritt des "Kartellbrechers" Blocher in den Neunzigerjahren sei das "Gewebe der Eliten", das früher allzu hitzige Debatten zurückgehalten habe, durchlässiger geworden, sagt Michael Hermann, Geschäftsführer des Forschungsinstituts Sotomo: "Blocher hat im bürgerlichen Lager einen Wettbewerb entfacht."

Die Durchsetzungsinitiative habe in diesem Ringen um den Wähler die nächste Eskalationsstufe dargestellt, sagt Hermann. Sie käme de facto einer Entmachtung des Parlaments gleich. Denn: Bereits 2010 stimmten die Schweizer für die Ausschaffungsinitiative und damit dafür, kriminelle Ausländer schneller des Landes zu verweisen. Das Parlament setzte die Vorlage um, einigte sich allerdings auf eine Härtefallklausel. Die SVP war mit dem Ergebnis unzufrieden und lancierte einfach die nächste Volksabstimmung. "Wenn sie damit durchkommt, wäre ein Präjudiz geschaffen."

Estermann kann den Aufschrei aus den Hörsälen und Top-Etagen der Firmen nicht verstehen. Die Schweiz müsse die Zuwanderung begrenzen. Jedes Jahr kämen 80.000 Menschen ins Land. In den 20 Jahren, in denen sie in der Schweiz lebe, habe sich viel verändert: "Früher gab es noch freie Plätze in der Bahn, viel weniger Autos fuhren auf den Straßen, die Menschen waren freundlicher und freier, weil sie nicht diesen Druck hatten. Jedes Land verträgt nur eine bestimmte Menge von Neuankömmlingen."

Die Durchsetzungsinitiative sei keineswegs ausländerfeindlich. "Es geht um Schwerverbrecher. Das Ausland macht das Gleiche. Deutschland verschärft die Gesetze. Schweden schiebt sogar Flüchtlinge ab", sagt Estermann. "Es ist nur unser Recht, dass man Kriminelle, die man ausschaffen kann, auch ausschafft. Das sollte normal sein." Auch dass die Einzelfallprüfung entfallen würde, sei nichts Anstößiges oder Ungewöhnliches. "Wenn ein Raser mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn geblitzt wird, dann gibt es da auch keinen Spielraum. Dann wird nicht gefragt, ob es das erste Mal war."

Statt mit dem Finger auf die Schweiz zu zeigen, solle sich Europa lieber ein Beispiel an der Eidgenossenschaft nehmen. "Ich sehe die Schweiz als Vorreiter. Und die EU muss langsam nachziehen. Ich hänge einfach der Idee an, dass die Schweiz als kleines Land, wo Leute noch etwas zu sagen haben, vorangehen kann und muss. Das ist unsere Pflicht", sagt Estermann. "Gute Sachen sollten kopiert werden."

Hier die PDF-Datei des Beitrages:

Welt am Sonntag.pdf

 

Meine Kandidatur für das Gemeindeparlament

Geschrieben von Yvette Estermann am 31.1.2016 @ 10:53:00 mit 171 Worten

 

Bereits seit 23 Jahren ist Kriens meine neue Heimat. Ich fühle mich hier rundum wohl, in der drittgrössten Gemeinde des Kantons, mit rund 28'000 Einwohnern. Bei „Dorf-Gesprächen“ tauchte immer wieder die Frage auf, warum ich mich eigentlich nur in Bern engagiere, aber nicht in Kriens. Die Mitbestimmung in der Politik meiner Wohngemeinde wäre ebenso wichtig, zumal sich die Gemeinde in einer etwas schwierigen Situation befinde...

Dem kann ich nur zustimmen und nach längerer Überlegung habe ich mich entschlossen, im Frühling für den Einwohnerrat zu kandidieren. Da ich als Nationalrätin kein Mandat angenommen habe kann ich es zeitlich gut einrichten, an den Sitzungen in Kriens dabei zu sein. Der zusätzliche Zeitaufwand beträgt ca. 10%.

Die SVP- Nomination für die Wahlen am 01. Mai, fand bereits gestern Abend, am 28. Januar statt. Meine politischen Schwerpunkte im Einwohnerrat wären eine Verbesserung der Standort-Bedingungen für Gewerbe und Unternehmen, mehr Sicherheit für die Bürger und eine eigenständige Gemeindepolitik.

Am Freitag, den 29. Januar veröffentlichte der Journalist Stefan Dähler in der NEUEN LUZERNER ZEITUNG einen Beitrag über meine Kandidatur. Hier die PDF-Datei:

 Wahlen.pdf

 

 

 

Meine dritte Legislatur...

Geschrieben von Yvette Estermann am 7.1.2016 @ 16:56:00 mit 385 Worten

 

Am Anfang meiner politischen Tätigkeit in Bern war es für mich nicht ganz einfach, mich im  Bundeshaus und im Parlament zurecht zu finden. Jetzt, nach acht Jahren weiss ich aber sehr gut, wie der Parlamentsbetrieb in Bern funktioniert, wie die „Geschäfte“ ablaufen oder wie bestimmte Personen „ticken“. Die Tätigkeit als Parlamentarierin erfüllt mich mit grosser Zufriedenheit, denn ich kann etwas gestalten und bewegen. Ich bin überzeugt, dass ich in Zukunft noch wesentlich mehr für die Schweiz, für die direkte Demokratie und für die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes tun kann!

Wichtig sind für mich während den Sessionen die persönlichen Gespräche mit meinen Kolleginnen und Kollegen,- von Links bis Rechts! Obwohl wir politisch oft ganz unterschiedlicher Ansicht sind, verstehen wir uns sehr gut,- auch ausserhalb des Parlaments. Es soll immer möglich sein, auch mit einer politisch andersdenkenden Person, gemeinsam einen Kaffee zu trinken!

Viel Vergnügen bereitet mir die interessante Tätigkeit als Stimmenzählerin, zu der ich vom Parlament wiedergewählt wurde.

Neu bin ich jetzt auch Mitglied im BÜRO NATIONALRAT, dem 14 Nationalräte angehören. Das Büro erstellt das jeweilige Sessionsprogramm, ernennt die Kommissionen und Delegationen, weist ihnen die Aufgabenbereiche zu und die von ihnen zu behandelnden Geschäfte sowie den Zeitplan für die Beratungen. Durch diese Tätigkeit gewinne ich vollkommen neue, interessante Einsichten in den Parlamentsbetrieb und es finden praktisch jeden Monat Sitzungen statt.

Bei den Kommissionen hat sich bei mir nichts wesentlich geändert. Nach wie vor bin ich Mitglied folgender Kommissionen:

Mitglied der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates (AKP)

Mitglied der Geschäftsprüfungs- Kommission des Nationalrates (GPK)

  • Mitglied der Subkommission der GPK:
  • EDA (Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten) und
  • VBS (Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport)
  • Mitglied der Subkommission der GPK:
  • Gerichte und Bundesanwaltschaft (BA)

Ich bedanke mich an dieser Stelle für das grosse Echo, das meine „Internet-Tätigkeit“ auslöst. Nach wie vor besuchen regelmässig mehrere Tausend Personen meine Webseiten! Ganz herzlichen Dank auch für die vielen Hinweise und Informationen aus der ganzen Schweiz, die Sie mir zukommen liessen!

Schreiben Sie mir auch weiterhin Ihre Sorgen und machen Sie mich auf Missstände aufmerksam. Vielleicht sind sie sogar der Anlass für einen parlamentarischen Vorstoss! Oder Sie haben Anregungen, Hinweise, Kritik – schreiben Sie mir oder rufen Sie mich einfach an. – Und hier noch die Plattform für IHRE Beiträge:

www.estermann-news.ch

Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Bemühungen und wünsche Ihnen eine gute Zeit!

Die Zukunft der Sozial-Versicherungen...

Geschrieben von Yvette Estermann am 6.1.2016 @ 18:37:00 mit 610 Worten

Viele Menschen beobachten die aktuelle Entwicklung der Sozial-Versicherungen in unserem Land mit zunehmender Sorge. Wie sind die bestehenden Probleme überhaupt entstanden und was kann man unternehmen, um die Situation zu verbessern?

Fakt bleibt, dass lange Zeit keine sinnvollen Änderungen durchgeführt wurden. Politiker sind bequem geworden und haben die Anpassungen, welche wegen einer veränderten Lage notwendig wären, nicht angepackt. Jetzt müssen wir dieses schwere Erbe antreten und eine Lösung finden. Sonst belasten wir damit unsere nächsten Generationen. Es ist doch so, dass im Jahre 1970 fünf Personen für einen AHV-Rentner einzahlten, heute sind es noch deren drei. Und im Jahre 2040 werden es voraussichtlich nur noch zwei sein. Das ist die Realität.

Zusätzlich führte die Politik von Mitte-Links dazu, dass offensichtliche Missstände bei den Sozialwerken, Missbrauch und strukturelle Unterfinanzierung nicht ehrlich angegangen wurden. Viel zu oft wurden die Augen verschlossen, wenn es sich um Anzeichen massiver Problemen handelte. Wenn etwas nicht gut lief, deckte man das Ganze einfach mit mehr Geld zu. Mit Geld, welches man aus zusätzlichen Steuern und Abgaben beim Steuerzahler holte. So wurde die Mehrwertsteuer 1999 für die AHV um 1 Prozent angehoben. Es folgte mit 0,4 % eine weitere Erhöhung im Jahre 2011, diesmal für die Invalidenversicherung. Weitere Erhöhungen sind bereits im Planung. Der Sozialstaat stösst an seine Grenzen. Im Jahr 1950 machten die Sozialausgaben weniger als 2 Milliarden Franken aus. Sie stiegen aber 1990 auf 62 Milliarden an und 2012 machten sie bereits 163 Milliarden Franken aus!

Nach meiner Meinung ist die ursprüngliche Funktion der Sozialhilfe als Überbrückungshilfe und als Hilfe zur Selbsthilfe verloren gegangen. Viel zu viel hat sich durch die Professionalisierung und Zentralisierung der Systeme die Hilfe von den Betroffenen entfernt. Ein ganz neues Beispiel ist die in massive Kritik geratene KESB (Kinder- und Erwachsenenschutz Behörde). Auch hier hat sich die Lage massiv verschlechtert... Immer dann, wenn eine Behörde zentralisiert wird, fehlt die notwendige Nähe zu den Betroffenen und fast immer wird alles teurer.

Die Bevölkerungsstruktur ändert sich ständig und Lösungen, welche noch vor 20 Jahren erfolgreich waren, sind heute fehl am Platz. Das bringt einige Probleme mit sich. Wie sich diese Entwicklung auf unsere Sozialversicherungen auswirkt, zeigen einige Zahlen: Der Ausländeranteil der Bevölkerung im Jahre 2013 betrug 23,8%. Im Februar 2015 waren aber bereits 48,8% ausländischer Herkunft. 30,6% Ausländer waren IV-Rentner. Bei den Sozialhilfebezügern betrug der Ausländeranteil 46,7%. Das belegen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BSV) von 2014.

Die Debatte um die Sozialversicherungen ist in diesem Sommer neu entbrannt. Die zuständige Ständerats-Kommission ist auf die Vorlage „Reform Altersvorsorge 2020“ eingetreten und hat diese beraten. Sie umfasst 15 Gesetze und eine Verfassungsbestimmung. Die Kommission hat nach 45 Stunden Beratungszeit Folgendes beschlossen:

Das Rentenalter soll für Frauen und Männer gleich sein, nämlich 65 Jahre.

Der Mindestumwandlungssatz soll innert 4 Jahren von 6,8 auf 6,0 Prozent gesenkt werden. Für die Finanzierung der Demografie schlägt die Kommission ein Mehrwertsteuerprozent vor, welches gestaffelt eingeführt werden soll.

Mit diesen Massnahmen sollte es gelingen, dass die Renten bis 2030 auch ohne einen Abbau gesichert sind.

Für uns alle ist wichtig, dass die Sozialwerke finanziell gut darstehen. Das ist aber nur möglich, wenn kein weiterer Ausbau des Sozialstaates stattfindet. Diesen lehne ich klar ab. Und für die Sanierung sollten keine neuen Steuern und Abgaben eingefordert werden, sondern die strukturellen Mängel müssen behoben werden.

Nicht ganz unwesentlich ist aber auch die Frage des Asylwesens. Es kann nicht sein, dass mit den heutigen Fehlentwicklungen und mit einer falschen Asylpolitik unbezahlbare Folgen für die Sozialhilfe entstehen. Möglichst alle Massnahmen sollten so nah am Bürger ergriffen werden wie nur möglich: Mehr Selbstverantwortung, mehr Freiheit und weniger Bevormundung durch den Staat.

Es ist wichtig, dass wir jetzt handeln, um das Schlimmste zu verhindern. Noch wichtiger wäre es aber, die bestehenden Mängel konsequent zu bekämpfen. Nur dann können wir und auch die nächste Generation entspannt in eine bessere Zukunft blicken!

Erschienen im „Fachmagazin AWP Soziale Sicherheit“

Wahlen, Politik und Weihnachten...

Geschrieben von Yvette Estermann am 22.12.2015 @ 18:04:00 mit 718 Worten

 

GESEGNETE WEIHNACHTEN!                                                      Foto: Richard Estermann

Foto: Yvette Estermann

Übermorgen sitzen die Meisten von uns mit ihren Familien, mit Freunden oder Bekannten zusammen, am festlich gedeckten Tisch und feiern den heiligen Abend. Der herrliche Duft des Tannenbaumes, der uns schon seit unserer Kindheit begleitet und jedes Jahr aufs Neue begeistert, breitet sich im Wohnraum aus. Das Aroma der zubereiteten Speisen, das aus der Küche kommt, mischt sich mit dem Geruch des Weihnachtsbaumes, der einen prominenten Platz in unserer Wohnung einnimmt. Es ist Weihnachten. Die Zeit dankbar zu sein, einander zu beschenken, sich einfach freuen und das ereignisreiche Jahr nochmals Revue passieren lassen.

Am 18. Oktober hat die Schweizer Bevölkerung das Eidgenössische Parlament neu gewählt und die SVP erreichte dabei einen historischen Stimmenanteil von rund 30 Prozent. Wie ist es möglich, dass eine Partei auf einem hohen Niveau gesamtschweizerisch nochmals derart zulegen kann?

Die Antwort ist relativ einfach. Die Wahlen sind der Spiegel einer grossen Unzufriedenheit im Volk, welche sich durch fast alle Schichten hindurchzieht. Das zeigte sich schon ganz deutlich im Wahlkampf, als von überall her Leute auf mich zukamen und sich über verschiedene Missstände beklagten: Der Volkswille wird von Bundesrat und Parlament nicht mehr entsprechend respektiert, angenommene Volksinitiativen werden nicht umgesetzt. Unhaltbare Zustände im Flüchtlings- und Asylwesen. Ungelöste Probleme in der Einwanderungspolitik usw. Zustände, welche praktisch alle Menschen in der ganzen Schweiz beschäftigen. Dazu als Kontrapunkt, das Gespenst einer drohenden Arbeitslosigkeit...

Ein weiteres Indiz für die Unzufriedenheit in unserem Land sind die vielen Volksabstimmungen und Referenden. Ist nämlich die Bevölkerung mit der Situation in ihrem Land und mit der Regierung zufrieden gibt es keinen Grund, Volksinitiativen zu starten!

Und was macht bei einer Wahl die Bevölkerung in einer derartigen Situation? Sie wählt diejenige Partei, der sie die notwendige Sachkompetenz zuspricht verbunden mit der Hoffnung, dass sie die Missstände anpackt und die Situation ändert.

Die Unzufriedenheit verstärkte sich massiv, als in Bern die Vertreterin einer vier Prozent Partei im Bundesrat mitregierte. Nun wurde aber mit GUY PARMELIN für die SVP ein zweiter Bundesrat gewählt und damit das bewährte Konkordanz-System, welches jahrzehntelang zur Zufriedenheit der Bevölkerung, für Sicherheit und Stabilität sorgte, wieder hergestellt.

Nun stehen wir am Beginn einer neuen Legislaturperiode: Es ist bereits die 50. Und es wird sich nicht nur durch den neuen Bundesrat, sondern auch im Parlament einiges ändern. 52 neue Nationalräte, davon elf zusätzliche für die SVP und drei für die FDP, haben unter der Bundeshauskuppel Platz genommen. Mehr als ein Viertel des Parlaments, wurden bei den letzten Wahlen ausgewechselt! Das ergibt mit Sicherheit wesentliche Veränderungen bei wichtigen Entscheidungen und ich freue mich sehr auf eine effektive Zusammenarbeit mit dem neuen Parlament.

Doch etwas beschäftigt mich immer wieder: Aus den gewählten Volksvertretern werden oft Interessenvertreter und Mandatsammler. Macht, finanzielle und persönliche Interessen werden wichtiger als das Wohl der Bevölkerung.

Auch der „politische Kampf“ zwischen dem linken und dem rechten Lager, wird immer härter geführt. Besonders wenn es um die gemeinsamen Interessen unseres Landes geht, sollten alle am gleichen Strick ziehen: Gemeinsam ein Ziel anstreben und bestehende Gräben zuschütten. Zusammenarbeit statt Konfrontation, wäre die Devise!

Vielen Menschen fehlt auch eine positive, optimistische Grundeinstellung zum Leben. Optimismus ist nämlich eine aufbauende, kreative Energie, die Berge versetzen kann! Alles zu kritisieren und infrage zu stellen ist sehr einfach, hilft aber leider nicht weiter. Es gilt Probleme anzusprechen und Lösungen zu finden! Was uns fehlt ist eine gemeinsame, überparteiliche, zukunftsgerichtete und positive Vorwärtsstrategie für das ganze Land! Nur so können wir die Schweiz vorwärts bringen, im Interesse ihrer Bevölkerung.

Und wie sieht die allgemeine Weltlage aus? Die von der allmächtigen Rüstungsindustrie gesteuerte US-Regierung führt – zusammen mit der NATO - unter dem Vorwand der „Demokratisierung“ weltweit Kriege gegen andere Länder, vom Irak über Libyen bis Syrien, mit verheerenden Folgen: Unsägliches Leid für die Bevölkerung, totales Chaos im Land und gewaltige Flüchtlingsströme werden ausgelöst! Die ganze Kriegspropaganda und Rüstungsindustrie läuft leider unter dem Motto: FRIEDEN BRINGT KEIN GELD, ABER KRIEG SCHON!

Wir schreiten vermutlich schwierigen Zeiten entgegen. Doch die Hoffnung soll man nie aufgeben. Frieden können wir niemandem aufzwingen, aber wir können ihn in unseren Herzen bewahren und er wird auf andere ausstrahlen. Frieden soll uns deshalb die nächsten Tage begleiten, damit wir im neuen Jahr wieder mit voller Kraft für unsere Mitmenschen tätig sein können. Ich wünsche Ihnen Frohe Festtage und ein gesegnetes, neues Jahr!

Veröffentlicht am 22. Dezember im WILLISAUER BOTE

 
Hier PDF-Datei zum anklicken:
 

BLICK: Hilfe vor Ort?

Geschrieben von Yvette Estermann am 11.12.2015 @ 10:15:00 mit 68 Worten

Da schrieb Thomas Ley heute im Blick und beklagte sich, dass ich zusammen mit der SVP eine Motion der Grünen nicht unterstützte, welche Hilfe vor Ort forderte. Ich bin für Hilfe vor Ort! Da muss aber Frau Bundesrätin Sommaruga nicht noch zusätzlich und freiwillig Flüchtlinge für die EU übernehmen und diese in der Schweiz stationieren. Es ist schade, dass so ein guter Journalist nur die halbe Wahrheit schreibt!

ALTERSMESSE LUZERN: Ein voller Erfolg!

Geschrieben von Yvette Estermann am 5.12.2015 @ 11:24:00 mit 84 Worten

10'000 Besucher, über 40 vielbeachtete Referate und Veranstaltungen, Sonderschauen und ein feines Unterhaltungsprogramm mit WILLI VALOTTI (und ALDERBUEBE) die „Luzerner Ländler-Band“ mit CLAUDIA MUFF und der Ländlerkapelle CARLO BRUNNER. Dazu gegen 90 Aussteller und Partner. Die Messe stand unter dem Leitsatz: „Für ein selbstbestimmtes, lustvolleres und längeres Leben“. Die Veranstaltung entsprach einem echten Bedürfnis und war ein voller Erfolg!

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Altersmesse in Luzern, vom 11.bis 13. November 2016!

Bild: Y.E. mit Regierungsrat GUIDO GRAF. Beide sind Mitglieder des Patronatskomitees.

(Foto Heinz Steimann)

Braucht es mehr Frauen im Parlament?

Geschrieben von Yvette Estermann am 4.12.2015 @ 18:24:00 mit 69 Worten

Unter diesem Titel veröffentlichte die Zeitschrift „HR- Today“ eine PRO und CONTRA Debatte über das aktuelle Thema. Für meine Kontrahentin, Frau FLAVIA VOTTOLO steht eine „gleichmässige Geschlechterverteilung“ im Mittelpunkt. Meine Meinung dazu:

„Eine „Quotenfrau“ zu sein ist eine Beleidigung für jede selbstbewusste Frau! Starke Frauen brauchen keine Quoten. Sie profilieren sich durch Wissen und Können und gehen eigenständig ihren Weg!

Hier das ganze Streitgespräch als PDF-Datei zum anklicken:

hr_-_today.pdf

 

Wahlen 2015: Rückblick und Ausblick

Geschrieben von Yvette Estermann am 11.11.2015 @ 21:51:00 mit 564 Worten

 

Der Wahlsieg bürgerlicher Kräfte war für mich absehbar. Schon im Frühjahr, als wir uns erstmals mit den Wahlen im Herbst beschäftigten, kamen überall in der Schweiz Leute auf mich zu und sagten: „Im Herbst wähle ich zum ersten Mal SVP“ oder „Meine ganze Familie ist seit 60 Jahren bei der CVP, doch im Herbst werde ich erstmals der SVP meine Stimme geben!“.

So und ähnlich tönte es den ganzen Sommer über. Zuerst dachte ich bei diesen Aussagen einfach an Opportunismus, doch im Laufe der Zeit bemerkte ich, dass hier schweizweit ein Trend vorliegt. Ich prognostizierte deshalb der SVP im Sommer einen Gewinn von über 2%, obwohl die Prognosen der „Experten“ tiefer lagen. Und warum lagen sie daneben? Niemand muss einer anderen Person sagen, wie sie abstimmen wird und schon gar nicht bei Meinungsumfragen! Dafür haben wir in der Schweiz das Wahlgeheimnis. Am Wahlsonntag kam dann die Bestätigung: Die SVP legte gesamtschweizerisch um 2,9% zu!  

Doch woher kam diese Trendwende, dieser Rutsch nach rechts? Wenn ich dann im Rahmen meiner vielen „Wahlkampf-Aktivitäten“ mit der Bevölkerung ins Gespräch kam zeigte sich sehr schnell: Es herrscht im Land eine grosse Unzufriedenheit im Volk, welche sich durch fast alle Schichten hindurchzieht. Die grosse Unzufriedenheit hat ihre hauptsächliche Ursache in der Tatsache, dass mit Frau WIDMER-SCHLUMPF die Vertreterin einer 4%-Partei im Bundesrat sass.

In jeder anerkannten Demokratie erhält weltweit immer diejenige Partei den Auftrag zur Regierungsbildung, welche die Wahlen gewonnen hat. Das ist ganz normal, denn das politische Ziel besteht darin, dass die stärksten Parteien – entsprechend ihrer Wählerstärke - in der Regierung vertreten sind und damit der Volkswille respektiert wird. Warum sollte man denn sonst noch zu einer Wahl gehen?

Genau diesen Machtverhältnissen entspricht in der Schweiz das Konkordanz-System im Bundesrat, beziehungsweise die „Zauberformel“. Sie hat jahrzehntelang, zur vollen Zufriedenheit der Bevölkerung funktioniert und sich bewährt. Sie besagt, dass die drei stärksten Parteien jeweils mit zwei Bundesräten in der Regierung vertreten sind. Die viertstärkste Partei erhält EINEN Sitz. Diese Hierarchie, also die „Zauberformel“, muss unbedingt am 09. Dezember wiederhergestellt werden. Dafür werde ich mit meiner Fraktion kämpfen. Die Grünen haben aus der Wahlniederlage nichts gelernt und bereits im Voraus erklärt, sie würden keinem SVP-Kandidaten ihre  Stimme geben. Das ist das Demokratie- Verständnis der grünen Partei!   

Aber auch die Art und Weise und mit welcher List und Tücke die machtbesessene BDP- Frau damals in den Bundesrat kam – in einem TV-Film sehr gut dokumentiert -  haben viele Menschen noch nicht vergessen. Das war für die Schweiz ein einmaliges Ereignis. Die Auswirkungen sind bis heute spürbar und lösen noch immer Kopfschütteln und Unverständnis in der Bevölkerung aus. Das Ereignis von damals hat aber auch bis in die Gegenwart wesentlich zu den Wahl-Erfolgen der SVP beigetragen.

Weitere Punkte, welche die Menschen beschäftigen und die Wahlen vom Herbst entscheidend beeinflussten: Der Volkswille wird von Bundesrat und Parlament – beide politisch Mitte-Links stehend -  nicht mehr entsprechend respektiert, Volksinitiativen werden nicht mehr umgesetzt. Unhaltbare Zustände im Flüchtlings- und Asylwesen, usw. Der allgemeine Tenor in der Bevölkerung war deshalb vor dem Urnengang: So kann es nicht mehr weitergehen!

Mit der neuen Legislatur wird sich nicht nur im Bundesrat, sondern auch im Parlament einiges ändern: 52 neue Nationalräte, davon 11 zusätzlich für die SVP und 3 für die FDP, werden unter der Bundeshauskuppel Platz nehmen. Mehr als ein Viertel des Parlamentes wurden bei diesen Wahlen ausgewechselt! Das ergibt mit Sicherheit wesentliche Veränderungen bei wichtigen Entscheidungen und ich freue mich sehr auf eine effektive Zusammenarbeit mit dem neuen Parlament!

Ständeratswahlen: 2. Wahlgang!

Geschrieben von Yvette Estermann am 31.10.2015 @ 15:41:00 mit 0 Worten

 

Interview mit der tschechischen Tageszeitung LIDOVE NOVINY

Geschrieben von Yvette Estermann am 31.10.2015 @ 14:55:00 mit 78 Worten

Die grosse tschechische Tageszeitung „LIDOVE NOVINY“, gegründet 1893, veröffentlichte unter der Rubrik WELT ein ausführliches Interview mit dem Titel: „Niemand weiss, wie lange die EU noch durchhält!“ Die Fragen stellte mir ROBERT SCHUSTER. Es handelt sich dabei um Fragen betreffend unserer direkten Demokratie, den eidgenössischen Wahlen, über den Einfluss der Flüchtlingskrise auf die Schweizer Politik, die laufenden Verhandlungen mit der EU und über den Einfluss meiner CSSR-Wurzeln auf die politische Arbeit...

PDF-Datei über das Interview in tschechischer Sprache:

lidove_noviny.pdf

Swiss City Marathon Lucerne 2015: Einfach toll!

Geschrieben von Yvette Estermann am 25.10.2015 @ 17:02:00 mit 218 Worten


 
Unser Vizepräsident, OLIVER IMFELD hatte eine Idee: Wir - die SVP - werden in Kastanienbaum die Teilnehmer des City- Marathons begrüssen, anfeuern, ihnen Wasser und „Schoggistängeli“ abgeben. Die ganze Aktion verlangte von uns viel Herzblut. PETER WITH, SVP- Präsident der Stadt Luzern, brachte das partei-eigene Piaggio-Mobil und wir alle begleiteten den mehrstündigen Marathon mit kräftigem Klatschen. Unsere Hände schmerzen noch immer... Es war insgesamt eine grossartige Leistung, welche die Athleten an diesem Sonntag vollbrachten.
 

Aber nicht nur die Teilnehmer waren erfreut über unsere Aktion! Viele Bürger von Horw und Kastanienbaum kamen, um uns zu unterstützen. Ein Nachbar brachte sogar „Hochprozentiges“, welches wir zum Abschluss des Marathons auch richtig genossen! Sogar der Horwer-Gemeinderat ROBERT ODERMATT mit seiner Gattin stiessen zu uns und unterstützten die Läufer mit „schwingenden“ Schweizer-Fahnen.

Ebenfalls dabei war auch VRONI THALMANN-BIERI. Sie kam aus dem „fernen Land“ Entlebuch, um die Marathon-Läufer anzufeuern. Sie hat bei den Nationalrats-Wahlen einen Sitz nur um ein paar hundert Stimmen verpasst. Würde ich am 15. November in den Ständerat gewählt, könnte sie an meiner Stelle in den Nationalrat nachrücken. Wir haben sogar für die Wahlen eine entsprechende Liste eingereicht: „Yvette macht Weg frei für Vroni!“

Es war eine tolle Stimmung, motivierte Teilnehmer und dazu viele, viele aussergewöhnliche Begegnungen mit Menschen, welche wir dankbar erleben durften...

Alles Gute, liebe Freunde!

Für das SVP-Team: Yvette Estermann

Danke schön für die 44'237 Stimmen!

Geschrieben von Yvette Estermann am 19.10.2015 @ 15:31:00 mit 180 Worten

 

Liebe Mitglieder des „Überparteilichen Komitees“,

liebe Stimmbürger, Gönner, Sympathisanten und Freunde:

ICH DANKE EUCH VON GANZEM HERZEN FÜR EUER VERTRAUEN!

Sie schenkten mir wieder für vier Jahre volles Vertrauen und ich kann Ihnen versichern, dass ich Euch nach bestem Wissen und Gewissen wieder kraftvoll im Nationalrat in Bern vertreten werde!

Ich bin immer noch überwältigt von den Zeichen der Sympathie und Freundschaft, die ich während des gesamten Wahlkampfes im ganzen Kanton spüren durfte. SIE ALLE haben zu diesem glanzvollen Wahlergebnis beigetragen:

44'237 Stimmen ist das zweitbeste Ergebnis aller Nationalräte im Kanton und das beste Ergebnis, das je ein SVP-Nationalrat im Kanton Luzern erreichte! Und dies unter anderen und schwierigeren Bedingungen, als vor vier Jahren.

Ganz besonders danke ich meiner Familie! Diese hat mich über vier Jahre immer stark unterstützt. Ohne Euch wäre dieses Engagement nicht möglich gewesen. Ihr habt für meine Arbeit immer Verständnis gezeigt und mir den Rücken freigehalten.

Danke auch der universellen Kraft, welche mich und alle anderen Menschen auf dieser Erde jeden Tag mit Leben erfüllt, dass wir unsere Aufgaben erfolgreich meistern können!

Herzliche Grüsse, Ihre

YVETTE ESTERMANN

Interview mit der Zeitschrift LE TEMPS

Geschrieben von Yvette Estermann am 14.10.2015 @ 15:08:00 mit 37 Worten

Ein interessantes Interview / Porträt publizierte der Journalist YVES PETIGNAT am 03. Oktober in der Westschweizer- Zeitung LE TEMPS. Im Mittelpunkt standen dabei allgemeine Fragen zur Identität und Staatsbürgerschaft sowie zu biometrischen Pässen.

Hier die PDF- Datei anklicken:

le_temps.pdf

 

Die SVP on Tour VI

Geschrieben von Yvette Estermann am 11.10.2015 @ 08:54:00 mit 133 Worten

 

An diesem Wochenende standen die restlichen 27 Gemeinden des Kantons auf dem Besuchsprogramm. Die Tour begann am Freitagmorgen in Neuenkirch und führte über Hildisrieden, Beromünster, Eich, Mauensee und Schenkon nach Triengen. Am Samstag besuchte der SVP- Tross u.a. Hitzkirch, Ballwil, Emmen, Aesch, Römerswil und beendete die Tournee mit einem gemeinsamen Nachtessen in Inwil.

Auch an diesem Wochenende standen verschiedene Aktivitäten auf dem Programm: Apéros, Standaktionen und viele Kontakte mit der Bevölkerung. Aber auch der Besuch verschiedener Firmen, eines Bauernhofes, einer Gärtnerei und einer Biogas-Anlage. In Ballwil stand ein Empfang von Gemeindepräsident BENNO BÜELER (CVP) auf dem Programm.

Alles in allem kann der Besuch von 83 Gemeinden des Kantons Luzern als voller Erfolg gewertet werden! Das Publikumsinteresse war sehr gross und auch die Motivation für die kommende Abstimmung dementsprechend...

Hier einige Impressionen:

 

 
 
 
 
...Das Abschluss-Essen in Inwil...



Medienkonferenz in Bern

Geschrieben von Yvette Estermann am 7.10.2015 @ 20:33:00 mit 64 Worten

05. Oktober 2015: An der heutigen Pressekonferenz zog die SVP-Fraktion Bilanz über die vergangene Legislatur. Sie war im Parlament durch eine „Mitte-Links-Mehrheit“ geprägt. Die „Mitte-Parteien“ stimmten oft mit der SP und haben damit vielen Themen den Stempel aufgedrückt. Vom Volk angenommene Volksbegehren wie die Zuwanderungsinitiative, wurden nicht oder nicht korrekt umgesetzt.

Die Teilnehmer der Medienkonferenz waren die Nationalräte:

CELINE AMAUDRUZ

THOMAS AESCHI

ADRIAN AMSTUTZ

YVETTE ESTERMANN

Die SVP on Tour V

Geschrieben von Yvette Estermann am 6.10.2015 @ 16:06:00 mit 137 Worten

Und weiter geht der SVP- Tross durch den Kanton Luzern. Dieses Mal standen u.a. Sursee (mit Nationalrätin Silvia Flückiger) und Geuensee auf der Besucherliste sowie Eschenbach und Root. Auch in diesen Ortschaften gab es immer wieder spontane Aktionen und interessante Begegnungen mit der Bevölkerung.

Im Mittelpunkt stand aber der „Mobilisierungsanlass“ der SVP im Musikpavillon Luzern. Bei wunderschönem Herbstwetter fand sich eine grosse Zuschauermenge ein und liess sich von der „Landsberger Blaskapelle“ Malters, musikalisch verwöhnen. Anschliessend wurden die National- und Ständeratskandidaten vorgestellt und es erfolgte das Singen der Nationalhymne.

Als Höhepunkt des Anlasses galt die Kurzansprache von Bundesrat UELI MAURER. Treffend und volksnah schilderte er die Geschichte von HEIDI, dem Mädchen, welches in die Fremde kam und nach seiner Rückkehr feststellte, was Heimat wirklich ist! Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Schweizer Pop-Sänger JESSE RITCH.

Hier einige Impressionen:

 

 

 


Wahlkampf 2015: Ständeratswahlen

Geschrieben von Yvette Estermann am 4.10.2015 @ 09:30:00 mit 25 Worten

Wahlkampf 2015: Ständeratswahlen

Im Rahmen des Wahlkampfes 2015 veröffentlichte RONNIE ZUMBÜHL, am 28. September im „Zofinger Tagblatt“ ein interessantes Porträt über mich und meine Kandidatur.

Hier die PDF-Datei:

  zofinger_tagblatt.pdf

Warum wollen Politiker immer noch in die EU?

Geschrieben von Yvette Estermann am 28.9.2015 @ 06:15:00 mit 160 Worten

Obwohl ein EU-Beitritt für die Schweiz praktisch keine Vorteile, dafür aber schwerwiegende Nachteile bringen würde und sich laut Umfragen 84% der Bevölkerung gegen einen EU-Beitritt ausspricht, halten einige Politiker immer noch eisern daran fest. Die Finanzkrise und die gewaltige Flüchtlingswelle / Völkerwanderung zeigen in der EU erste Zerfallserscheinungen. Trotzdem lassen sich viele Schweizer-Politiker nach wie vor nicht von ihrem Ziel abbringen. Warum eigentlich?

Es geht ganz einfach, wie fast immer, um Macht und Geld! Gewisse Politiker – vorwiegend aus dem linken Lager – möchten bei der Verteilung des grossen Kuchens im EU-Schlaraffenland auch mit dabei sein. Einmal im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft über 28 Länder regieren! Dazu ein fürstliches Gehalt kassieren und unglaubliche Privilegien geniessen. Das ist genau das, was sich fast jeder Politiker wünscht! Heraus aus der kleinen, biederen Schweizer Politik, mit ihrer lästigen, direkten Demokratie! Bei den „Grossen“ dabei sein und mitmischen, heisst die Devise.

Das nachfolgende Video zeigt auf eindrückliche Weise – kurz und bündig – warum die erwähnten Politiker unbedingt der EU beitreten möchten:

SVP on Tour IV

Geschrieben von Yvette Estermann am 27.9.2015 @ 10:13:00 mit 94 Worten

Dieses Wochenende war die SVP- Tour in der Region Hochdorf und Sursee zu Gast. Hier war das Interesse der Bevölkerung besonders gross, denn es war zufällig auch noch Warenmarkt! Kaffee und Getränke an unserem Stand, knackige Würstchen, tolle Gespräche und Begegnungen bleiben in Erinnerung.

Den Tages-Abschluss feierten wir im Oldtimer-Museum, des Autocenters EMIL FREY in Safenwil. Alt-Nationalrat WALTER FREY liess es sich nicht nehmen, für die „Wahlbotschafter“ aus der ganzen Schweiz ein Abendessen zu spendieren, mit musikalischer Unterhaltung der Appenzeller-Kapelle „Säntis-Gruess“ und „Volksrocker“ WILLY TELL mit EVELINE HARI. Ein sehr emotionaler und gelungener Abschluss!

 


SVP on Tour III

Geschrieben von Yvette Estermann am 13.9.2015 @ 16:47:00 mit 122 Worten

Die Hälfte der Ortschaften im Kanton Luzern hat der „SVP- Tross“ bereits besucht. Heute war er in Kriens und Horw zu Gast. Zum Auftakt spielte das Duo WERNER JOLLER und HANSRUEDI SCHURTENBERGER auf der Gitarre „groovige“ Rhythmen, welche beim Publikum sehr gut ankamen. Die Nationalrats-Kandidaten konnten anschliessend mit der Bevölkerung in Kontakt treten und der Anlass war wiederum ein voller Erfolg.
 
Im Anschluss an die Tour folgte ich einer Einladung der WEY-ZUNFT in Luzern, zur Bannerweihe und zur Jubiläumsfeier „90 Jahre Wey- Zunft Luzern“. Ganz neu für mich war die Fahrt auf einem Umzugs-Wagen durch die Luzerner Altstadt. Unvergesslich!
 
Herzlichen Dank an den Zunftpräsidenten ROGER GEHRI, den Zunftmeister ROLF SAINSBURY und den OK- Präsidenten ROGER ULRICH. Sie haben mir dieses tolle Erlebnis ermöglicht!

 

 

5. Zentralschweizer Wirtschaftsforum

Geschrieben von Yvette Estermann am 8.9.2015 @ 06:10:00 mit 63 Worten

Am 03.September war es wieder soweit: Führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik, darunter Bundesrat JOHANN SCHNEIDER-AMMANN und die US-Botschafterin SUZI LEVINE trafen sich auf dem Pilatus zu gemeinsamen Diskussionen und diversen internen Veranstaltungen.

Der restlos ausgebuchte Anlass wurde organisiert von der INDUSTRIE-UND HANDELSKAMMER ZENTRALSCHWEIZ (IHZ) und stand unter dem Motto: „Swissness als Trumpf – die Internationalisierung der Zentralschweiz“.

Hier einige Impressionen (Copyright IHZ)

5. Zentralschweizer Wirtschaftsforum
5. Zentralschweizer Wirtschaftsforum
5. Zentralschweizer Wirtschaftsforum

LUZERNER FORUM: Podiumsveranstaltung

Geschrieben von Yvette Estermann am 6.9.2015 @ 14:14:00 mit 103 Worten

Das „Luzerner Forum“ für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit führte am 01. September an der Universität Luzern eine Podiumsveranstaltung durch. Der Anlass stand unter dem Motto: „Die Herausforderungen der kommenden Legislatur“. Es diskutierten unter der Moderation von HANNES BLATTER, Geschäftsführer des Forums:

Die Nationalräte BIRRER-HEIMO, YVETTE ESTERMANN, ROLAND FISCHER, LOUIS SCHELBERT, ALBERT VITALI, Ständerat KONRAD GRABER und der Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen, JÜRG BRECHBÜHL.

LUZERNER FORUM: Podiumsveranstaltung
 

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Fragen: Sicherung der Altersvorsorge, der Beschäftigung, der Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens u.ä. Die Veranstaltung stiess beim Publikum auf grosses Interesse und war vollständig ausgebucht!

LUZERNER FORUM: Podiumsveranstaltung

Impressionen „Luzerner Forum“. Foto www.moniquewittwer.ch

Podium UNI-Luzern (Foto: Lisa Jörg)

Die Impressionen der letzten Tage...

Geschrieben von Yvette Estermann am 30.8.2015 @ 15:39:00 mit 93 Worten

22. August: Delegierten-Versammlung und Parteifest der SVP Schweiz in St. Luzisteig / GR. Auftritte von "Volksrocker" WILLY TELL ( "Freiheitslied"), Sängerin LINDA FÄH (Miss Schweiz 2009) und anderen Interpreten. Wieder einmal musste ich mir sagen: So eine Veranstaltung, mit dieser lockeren, tollen Stimmung schafft nur unsere SVP! Alle fühlten sich wohl und gut aufgehoben.

Gestern machte die SVP-Kriens einen gemeinsamen Ausflug in das Landgasthaus SONNE ("Haus der Freiheit") nach Ebnat Kappel, zu Parteipräsident TONI BRUNNER. Mit uns waren auch die Sektionen Appenzell-Innerrhoden und Aargau dabei.

Die lockere und fröhliche Atmosphäre bleibt uns allen sicher in guter Erinnerung...

SVP on Tour II

Geschrieben von Yvette Estermann am 23.8.2015 @ 14:47:00 mit 133 Worten

Auch die 2. Tour durch den Kanton Luzern war wieder hervorragend organisiert von NR- Kandidat OLIVER IMFELD. Die Tour startete morgens um 09.00 Uhr in Zell und führte die SVP- Truppe über Grossdietwil, Altishofen, Reiden, Dagmersellen, Nebikon, Gettnau, Egolzwil, Wauwil, Schötz, Willisau und Luthern nach Hergiswil. Wieder war das Echo in der Bevölkerung gross und es fanden auch wieder spontane Sympathie- Aktionen statt.

Besonders in Erinnerung bleibt uns der Besuch der Strafanstalt Wauwil. Der Stv. Direktor der Anstalt, WALTER TROXLER, hielt dazu ein Referat mit einer eindrücklichen Präsentation. 

Höhepunkt des Tages war die Besichtigung der Pfahlbausiedlung Wauwilermoos. In einem kurzen Vortrag erklärte Gemeinderat SIMON SIGRIST die Geschichte der Siedlung, das Leben damals und die Ausgrabungen bis in die Gegenwart.

Dank dem grossartigen Einsatz von SVP- Präsident BRUNO LEUENBERGER, Dagmersellen, war unser PIAGGIO-MOBIL auch dabei! (Foto)

Die SVP on Tour I

Geschrieben von Yvette Estermann am 15.8.2015 @ 09:09:00 mit 189 Worten

YVETTE ESTERMANN und OLIVER IMFELD hatten die Idee, eine Wahlkampf- Tour durch 83 Gemeinden des Kantons Luzern zu starten, zur Unterstützung des SVP- Wahlbotschafter- Konzeptes. Einige andere SVP- Mitglieder fanden die Idee super und schlossen sich der umfangreichen Tour an. So die Nationalratskandidaten VRONI THALMANN, INGE SCHÜTZ, FRANZ GRÜTER und FREDY WINIGER. Das Ereignis verteilt sich auf mehrere Wochen. Organisiert wird die Tour vom NR- Kandidat OLIVER IMFELD, der selber auch mitmacht. Als Manager von DJ BoBo und CEO der Firma „YES MUSIC AG“ ist er es sich gewohnt, umfangreiche Touren exakt zu planen und zu organisieren.

Die Tour begann am 01. August, auf dem höchsten Punkt des Kantons Luzern, dem Brienzer Rothorn (2'350 Meter ü. M.) bei Sonnenaufgang um 05.30 Uhr! Und sie endet an einem  Abend im Oktober an der Reuss bei Honau, dem tiefsten Punkt des Kantons Luzern (403 Meter ü. M.).

Die aussergewöhnliche Tour der SVP stösst in den Regionen auf grosses Interesse und die Teilnehmer waren voll des Lobes, über die breite Unterstützung in den Gemeinden! Vielfach organisieren die Ortsparteien zusätzliche Events, aber auch spontan Apéros, Z’vieri, Desserts...

Hier der Bericht im Oberwiggertaler zu unserer Tour.

Hier einige Impressionen:

 

 

 

Es kommt letztlich auf den Charakter an!

Geschrieben von Yvette Estermann am 13.8.2015 @ 06:56:00 mit 48 Worten

Derzeit werben verschiedene Organisationen und Parteien für die Wahl von Menschen mit Migrationshintergrund ins nationale Parlament. Doch einheimisch oder eingebürgert: Wer ist der „bessere“ Politiker? Wie wichtig sind die Gesinnung und der Charakter eines Politikers?

Mein Beitrag in den SCHAFFHAUSER NACHRICHTEN vom 25. Juli 2015.

Hier die PDF-Datei zum Herunterladen

Wahlen 2015

Geschrieben von Yvette Estermann am 29.7.2015 @ 11:30:00 mit 6 Worten

Yvette Estermann – Die Fleissigste in Bundesbern

Geschrieben von Yvette Estermann am 7.7.2015 @ 20:17:00 mit 402 Worten

srf.tv: Wer ist die Fleissigste unter der Bundeshaus-Kuppel? Die Auswertung der Wahlhilfe Smartvote ergibt eine klare Siegerin: Yvette Estermann. Sie fehlte praktisch nie im Nationalrat, wenn es darum ging, den Abstimmungsknopf zu drücken. Ihre Partei, die SVP, führt auch die Liste der Fleissigsten an.

Für sie ist das Drücken auf den Abstimmungsknopf zentral: Die Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann war bei 99,8 Prozent der Abstimmungen im Saal. «Ich finde, dass wir das als Parlamentarier den Wählern schuldig sind», erklärt Estermann. Die Bürger sollten wissen, was die Parlamentarier hier tun und welche Meinungen sie in politischen Fragen hätten.

Den Vorwurf, sie sei eine Streberin, höre sie schon seit ihrer Kindheit. «Ich war immer pflichtbewusst.» Das sehen andere anders. Ausgerechnet Estermanns grosses Vorbild Christoph Blocher sprach davon, er würde viel zu viel Zeit im Parlament verplempern und trat deshalb zurück. «Das ist die Meinung von Christoph Blocher gewesen. Ich habe da eine andere Ansicht und das ist auch gut so», meint die gebürtige Slowakin dazu.

Den slowakischen Pass gab sie ab

Damit steht sie im Rat praktisch alleine da. Einmal wollte sie sogar denjenigen Ratsmitgliedern das Taggeld streichen, die allzu viele Abstimmungen verpassen. «Das ist überhaupt nicht gut angekommen», meint Estermann lachend. Viele Leute in der Bevölkerung würden sich nämlich über die leeren Stühle und die verpassten Abstimmungen im Nationalrat ärgern.

Die Ärztin gibt sich durch und durch schweizerisch. Sie wirkt manchmal überangepasst. Aufgewachsen als Iveta Gavlazova hat sie sogar den slowakischen Pass abgegeben – freiwillig: «Weil die Slowakei in der EU ist.»

Unter den Fleissigsten möchte sie bleiben. Ihr Ziel: «Ich möchte die höchste Präsenz bei den Abstimmungen erreichen. Und wer weiss, vielleicht schaffe ich dann auch die 100 Prozent.» Die Luzernerin ist auch Trägerin des Preises das «Gläserne Parlament» von Politnetz.ch. Und auch damit unterstreicht sie ihr Pflichtbewusstsein: Mit dem Preis werden Parlamentarier ausgezeichnet, die durch ihre Anwesenheit eine Vorbildfunktion einnehmen.

Die Partei von Yvette Estermann führt auch die Liste der meist Anwesenden im Nationalrat. Von den 10 Top-Platzierungen sind fünf Mitglieder der SVP. Knapp unter den ersten zehn rangieren auch zwei Parlamentarier der FDP.Liberalen. Damit führt die SVP beide Enden der Tabelle an: Bei den am meisten Abwesenden und bei den fleissigsten Nationalräten.

Top 10: Nationalräte mit der grössten Anwesenheit 2011-2015

 
Platz Name Partei Anwesenheitsrate in % Abwesenheitsrate in %
1. Yvette Estermann SVP 99,8 0,2
2. Ernst Schibli SVP 99,7 0,3
3. Rebecca Ana Ruiz SP 99,6 0,4
4. Nadine Masshardt SP 99,5 0,5
5. Nadja Pieren SVP 99,5 0,5
6. Thomas Matter SVP 99,4 0.6
7. Andrea Martina Geissbühler SVP 99,3 0,7
8. Urs Schläfli CVP 99,2 0,8
9. Giovanni Merlini FDP 98,9 1,2
10. Jacques Bourgeois FDP 98,9 1,2

 

„Love & Mercy“: Das Genie BRIAN WILSON kommt zu kurz!

Geschrieben von Yvette Estermann am 1.7.2015 @ 12:43:00 mit 339 Worten

Wer kennt sie nicht, die legendäre Gesangsgruppe aus Kalifornien: THE BEACH BOYS! Seit den 60er- Jahren erfreut sie uns mit ihrer tollen, rhythmischen Musik und lässt unsere Herzen höher schlagen. Ihr Sound verbindet uns mit Strand, Sonne, Lebenslust und guter Laune. Der Kopf der Band, BRIAN WILSON hat nicht nur Hits am laufenden Band komponiert, sondern mit „Pet Sounds“ oder „Good Vibrations“ Musikgeschichte geschrieben. Mit ihren Livekonzerten im Rahmen einer Welttournee zum 50 Jahre Jubiläum, erlebte er in den 80er- Jahren einen zweiten Frühling...

Auch für mich ist der Beach-Boys-Sound etwas ganz Besonderes. Die Vorfreude war deshalb gross als ich erfuhr, dass ein Film über das Leben von BRIAN WILSON, dem genialen Songschreiber und Mitglied der „Beach Boys“ in einem Luzerner Kino anläuft. Alles habe ich an diesem Sonntag liegen gelassen und besuchte mit meinem Mann den sehnlichst erwarteten Film. Es blieb aber leider nur bei der Vorfreude...

Zu viel haben sich die Macher des Films mit dem Drogenkonsum und den psychischen Problemen von BRIAN WILSON befasst. Und mit dem ausserordentlichen Pech bei der Auswahl seines Betreuers. Würde es sich bei „Love & Mercy“ um einen Film über den Drogen- und Psychopharmaka-Missbrauch handeln, wäre er sicher am richtigen Platz.

So wie der Film daherkommt, vermittelt er ein düsteres Bild von einem Menschen, dessen Songs doch weltweit über 100 Millionen Mal verkauft wurden und so viel Freude in das Leben unzähliger Menschen brachte! Ohne seine Probleme klein zu reden, kam das Genie BRIAN WILSON in diesem Film viel zu kurz. Etwas mehr Musik und auch etwas mehr vom Erfolg dieser einmaligen Band, hätte dem Film sicher nicht geschadet.

BRIAN WILSON hat auch nach seiner schweren Krankheit und mehreren Operationen bewiesen, dass er ein Mensch ist und dass er dank seiner Frau - allen zu Trotz - sein Leben wieder in den Griff bekam und nicht aufhörte zu komponieren und sporadisch aufzutreten.

Bekanntlich ist ein Genie immer nahe am Wahnsinn. In Film „Love & Mercy“ kam aber leider nur der Wahnsinn zum Vorschein. BRIAN WILSON hätte im Film eine echte Würdigung seines einmaligen Lebenswerkes verdient!

 

Das Bundeshaus wird dauernd beflaggt!

Geschrieben von Yvette Estermann am 18.6.2015 @ 12:12:00 mit 59 Worten

Nach dem Bundesrat und dem Nationalrat ist auch der Ständerat für meine Motion, welche eine ständige Beflaggung des Bundeshauses verlangt.

Das Staatsymbol gehört zum Parlamentsgebäude. Und das unabhängig, ob  Sessionen der eidgenössischen Räte stattfinden oder nicht.

So wird das Bundeshaus nie mehr verwaisen und wird auch nicht mehr mit einer  Kirche verwechselt...

Hier der Bericht des TESSINER FERNSEHENS RSI:

Yvette Estermann ist für National- und Ständerat nominiert!

Geschrieben von Yvette Estermann am 12.6.2015 @ 18:49:00 mit 83 Worten

Gestern nominierte die SVP in Schenkon (LU), ihre Kandidaten für die Parlamentswahlen in Herbst. Wir treten mit einer vollen Liste (10 Plätze) an.

Es ist für mich eine Freude, zum 3. Mal von der SVP-Kanton Luzern für den Nationalrat nominiert zu werden. Eine Ehre ist für mich, dass mich die 114 Delegierten einstimmig zu ihrer Ständeratskandidatin wählten. Es ist für mich eine grosse Verpflichtung, welchen ich sehr gerne annehme. HERZLICHEN DANK! Ich tue mein Bestes und hoffe auf eine Unterstützung der Stimmbevölkerung.

„Zusammen sind wir stark!“



Ruhe vor dem Sturm: Ein Tag im Nationalrat

Geschrieben von Yvette Estermann am 8.6.2015 @ 05:26:00 mit 394 Worten

Donnerstag, 04.30 Uhr: Vogelgezwitscher ertönt aus meinem Wecker und holt mich aus dem Schlaf. Der Tag beginnt! Wenn ich im Bad mit meinem Outfit fertig bin, beginnt die Arbeit in der Küche. Hier wird in der Kaffee gekocht und es werden leckere Brötchen hergerichtet.

Heute ist Fronleichnam und im Kanton Luzern Feiertag. Das heisst, die Busse fahren nicht um diese Zeit. Es wartet also ein längerer Fussmarsch auf mich, zum Bahnhof Luzern. Die frische Luft duftet nach verschiedenen Blumen und ich geniesse die Atmosphäre in dieser frühen Morgenstunde.

Der Zug fährt pünktlich um 06.00 Uhr ab und wenn ich kurz nach 07.15 Uhr im Nationalratssaal im Bundeshaus ankomme, kann ich die wunderbare Ruhe und die Morgenstimmung geniessen. Die gibt es wirklich! Es ist die Zeit, in der die ersten Sonnenstrahlen den Saal in ein rötliches Licht tauchen. Und bereits liegt Post auf meinem Tisch, welche mir die zuverlässigen Weibel zustellten.

Es ist noch früh und es gibt nur vereinzelte Plätze, welche bereits besetzt sind. Aber das ist gerade die Gelegenheit für ein kurzes Gespräch oder ein Schwätzchen unter Kollegen. Es ist auch die Gelegenheit, Zeitungen durchzusehen, politische Geschäfte vorzubereiten, Post zu erledigen oder die Ruhe vor dem Sturm zu geniessen. Ja, die Ruhe: Das Parlament ist ein herrlicher Arbeitsplatz, aber es herrscht ein Treiben wie an der New-Yorker Börse! Es wird gesprochen, gelacht, telefoniert und diskutiert und der Lärmpegel ist entsprechend hoch...

Nach und nach füllt sich der Nationalratssaal unter der Bundeshauskuppel und punkt 08.00 Uhr läutet die Glocke des Präsidenten. Nun geht es los, Schlag auf Schlag, immer nach der Traktandenliste. Redner werden aufgerufen und Voten abgegeben. Der ganze Ablauf erfolgt nach einer festgelegten Ordnung: Wer spricht, wie lange, in welcher Reihenfolge. Nichts wird dem Zufall überlassen... Wichtig ist, die „Geschäfte“ immer gut zu beobachten, um auf dem Laufenden zu bleiben. 

Der Nationalratspräsident begrüsst auch die Berichterstatter aus der Kommission (Deutsch und Französisch) und das zuständige Mitglied des Bundesrates. Heute Donnerstag ist Bundesrat ALAIN BERSET dabei.  

Die sitzende Tätigkeit bei Sessionen, Sitzungen und Veranstaltungen, ist für mich eher ungewohnt. Aber ich komme heute sehr gut damit zurecht. Und schliesslich ist es eine ehrenvolle und wichtige Aufgabe in Bern, die ich zu erfüllen habe...

Um 13.00 Uhr ist die Donnerstag-Sitzung der ersten Sessions-Woche zu Ende. Ich räume mein Pult auf, verabschiede mich von meinen Kollegen und sage: „Bis Montag!“

 

Erschienen als Kolumne in der NEUEN LUZERNER ZEITUNG vom 06. Juni 2015

Mit lieblichen Alphornklängen in den Frühling

Geschrieben von Yvette Estermann am 28.5.2015 @ 07:49:00 mit 72 Worten

 
Das traditionelle Frühjahrskonzert der „Alphornvereinigung Pilatus“ Kriens bot uns wieder einmal einen herrlichen Strauss an Melodien und begeisterte das Publikum auf dem Hofmatt-Platz in Kriens.
 

Mit Bravour moderierte der Präsident, HANS FLEISCHLI den Anlass und spielte auch selber mit. Alle diejenigen, welche die Kunst des Alphornblasens schon versuchten wissen, wie anstrengend es ist...

Es war ein tolles Konzert, umrahmt von Gesprächen und Erzählungen. Vielen Dank an alle und nächstes Jahr gerne wieder!

Neuauflage: "Yvette in der Buvette"

Geschrieben von Yvette Estermann am 28.5.2015 @ 07:38:00 mit 78 Worten

 

Es war wieder einmal so weit: Ich wechselte das Gewöhnliche gegen das Ungewöhnliche und verbrachte einige Stunden hinter der Theke der Buvette auf dem Inseliquai in Luzern.

Das Wetter spielte mit die Besucherzahlen stiegen. Hier und da schmunzelte man über meine Anwesenheit und schloss sogar eine Wette ab, ob ich es tatsächlich bin. Gerne wäre ich länger geblieben, aber ich musste leider wegen einer Sitzung die Buvette frühzeitig verlassen. In Erinnerung bleiben mir lustige Begegnungen und interessante Gespräche...

 

 

Der grosse Parlamentariercheck in Bern!

Geschrieben von Yvette Estermann am 26.5.2015 @ 08:27:00 mit 55 Worten

Unter dem Titel „Der grosse Parlamentariercheck im Nationalrat“, hat Autor PETAR MARJANOVIC im Newsportal WATSON einen Leistungscheck gemacht. Er  untersuchte die Resultate von 3'934 Abstimmungen im Nationalrat und hat

Die Gewinner

Die Verlierer

Die Streber

Die Abwesenden

aufgelistet. Obwohl ich als grösste Streberin auf Platz eins bezeichnet werde, sehe ich mich eher als diszipliniert...

Hier anklicken


Asylchaos sinnvoll bekämpfen!

Geschrieben von Yvette Estermann am 19.5.2015 @ 16:30:00 mit 65 Worten

Heute um 10.30 Uhr, im Medienzentrum Bern, fand eine Pressekonferenz der SVP statt. Unser Fraktionspräsident, Nationalrat ADRIAN AMSTUTZ leitete sie. Das Thema Asyl brennt den Menschen seit längerem unter den Nägeln und beschäftigt ganz Europa und neu auch Asien.

Mein Referat trug den Titel „Der Bundesrat muss auf internationaler Ebene tätig werden.“

Weiter waren Nationalrätin CELINE AMAUDRUZ und Nationalrat HEINZ BRAND mit ihren Referaten dabei.

Näheres unter: www.svp.ch

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