Herzliche Gratulation: 90 Jahre USKA!

Herzliche Gratulation: 90 Jahre USKA!
Herzliche Gratulation: 90 Jahre USKA!
Herzliche Gratulation: 90 Jahre USKA!
Geschrieben von Yvette Estermann am 20.8.2019 @ 15:26:00 mit 334 Worten

Die Arbeit der Funkamateure hat mich immer interessiert, obwohl ich selbst nicht Mitglied im Verein bin. Es sind rund 4'000 Fachleute aus der ganzen Schweiz, die in der «Union Schweiz. Kurzwellen- Amateure» (USKA) zusammengeschlossen sind. Sie sind Spezialisten der drahtlosen Kommunikation und in der Lage, in kürzester Zeit eine entsprechende Verbindung zu erstellen und deshalb bei Krisensituationen wie z.B. im Rettungswesen allgemein bekannt und geschätzt.

Deshalb freute ich mich immer, wenn ich eine Einladung der USKA erhielt und bei einer Veranstaltung eine «nationalrätliche Grussbotschaft» übermitteln konnte: Anlässlich der MUBA in Basel, am Stand der USKA oder als Ehrengast im Kongresszentrum «Gersag» / Emmenbrücke. In guter Erinnerung ist mir auch die Eröffnungsrede an der Weltmeisterschaft der «Hochgeschwindigkeits- Morsetelegrafie» in Beatenberg, die ich in deutscher, russischer, slowakischer und ungarischer Sprache halten konnte.

Nun feierte die USKA am letzten Wochenende im CASINO Zug ihr 90 jähriges Jubiläum und ich freute mich sehr, eine Einladung vom USKA- Präsidenten, Dipl. El.- Ing. ETH, WILLI VOLLENWEIDER für eine kurze Grussbotschaft zu erhalten. Das öffentliche Interesse am Festakt «90 Jahre USKA» war gross. Es fanden Publikums- und Fachvorträge statt, div. Attraktionen, Ausstellungen, Demonstrationen und Vorführungen. Den Höhepunkt des Festaktes bildete die Erstellung einer Funkverbindung mit LUCA PARMITARO, Mitglied der internationalen Raumstation ISS. Kontakt und Dialog funktionierten einwandfrei!

Wir leben heute in einer vernetzten Welt mit Internet, Mails usw. Aber was ist, wenn das ganze Netz zusammenbricht oder kein Strom mehr vorhanden ist? Für Funkamateure kein Problem, denn sie verfügen über das entsprechende Material und über die notwendigen Fachkenntnisse. Sie wissen, wie man Verbindungen allein mit Funk über hunderte oder tausende Kilometer erstellen kann!

Eines wurde an diesem Jubiläumsfest klar: Der Amateurfunk ist nicht tot! Im Gegenteil, er entwickelt sich rasant weiter, unter Verwendung modernster Technologien! Und noch etwas ist sicher: Ich werde auch in Zukunft im eidgenössischen Parlament in Bern die Interessen der USKA konsequent vertreten! - Ein ganz besonderer Dank von mir geht an den USKA- Vorstand BERNARD WEHRLI und an BEAT UNTERNÄHRER für die tolle Führung und die eindrucksvollen Fotos!

Alle Fotos: Beat Unternährer

Fortsetzung:

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